{"id":1935000,"date":"2018-01-10T18:15:21","date_gmt":"2018-01-10T17:15:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935000"},"modified":"2018-01-10T18:15:21","modified_gmt":"2018-01-10T17:15:21","slug":"schnelle-entscheidung-ueber-stuttgarter-fahrverbot-in-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935000","title":{"rendered":"Schnelle Entscheidung \u00fcber Stuttgarter Fahrverbot in Sicht"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>DUH will B\u00fcrger Stickoxide messen lassen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Klein- und Mittelst\u00e4dte im Blick<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird m\u00f6glicherweise fr\u00fcher als erwartet \u00fcber die Sprungrevision im Verfahren \u00fcber Diesel-Fahrverbote in Stuttgart entscheiden. <!--more-->Das Verfahren werde eventuell gleichzeitig mit der Sprungrevision des D\u00fcsseldorfer Verfahrens am 22. Februar m\u00fcndlich verhandelt, sagte J\u00fcrgen Resch, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Das Gericht habe die DUH jedenfalls kurz vor Weihnachten aufgefordert, schnellstm\u00f6glich auch seine Schrifts\u00e4tze f\u00fcr das Stuttgarter Verfahren einzureichen. Offiziell habe das Gericht aber noch keinen Termin festgesetzt, betonte Resch.<\/p>\n<h5>DUH will B\u00fcrger Stickoxide messen lassen<\/h5>\n<p>Unterdessen will die Umwelthilfe in einer \u00f6ffentlichen Mitmachaktion an 500 Stellen im ganzen Bundesgebiet die Stickoxidbelastung messen lassen. Alle interessierten B\u00fcrger sind aufgerufen, bis zum 21. Januar Orte mit potenziell hoher Belastung f\u00fcr eine Messung vorzuschlagen. An 500 von der DUH ausgew\u00e4hlten Standorten soll dann f\u00fcr vier Wochen Messr\u00f6hrchen (\u201ePassivsammler\u201c) aufgeh\u00e4ngt werden. Um aus dieser Monatsmessung eine ann\u00e4hernde genaue Jahresbelastung zu errechnen, werden auch jeweils an den n\u00e4chstliegenden amtlichen Messstellen ebenfalls R\u00f6hrchen aufgeh\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>Resch betonte, die DUH-Messungen sollten nicht amtliche Messungen ersetzen, sondern den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden Hinweise darauf geben, wo amtlicherseits nachgemessen werden sollte. Das existierende Netz von 247 verkehrsnahen Luftmessstellen sei zu grobmaschig, um das wahre Ausma\u00df der NOx-Belastung abzubilden. Das gelte vor allem f\u00fcr Klein- und Mittelst\u00e4dte.<\/p>\n<h5>Klein- und Mittelst\u00e4dte im Blick<\/h5>\n<p>Resch nahm dabei ausdr\u00fccklich Bezug auf Simulationen des in Niedersachsen f\u00fcr Luftreinhaltung zust\u00e4ndigen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim, wonach allein in diesem Bundesland nicht nur die bisher bekannten f\u00fcnf St\u00e4dte von Grenzwert\u00fcberschreitungen betroffen sind, sondern insgesamt 43.<\/p>\n<p>Die Berliner Umweltverwaltung widersprach am Mittwoch indirekt der These von Resch, dass nur \u00fcber die Luftbelastung an den Standorten der Messstellen diskutiert werden, nicht aber \u00fcber andere hochbelastete Stra\u00dfen. Simulationen f\u00fcr das 1600km Haupstra\u00dfennetz h\u00e4tten ergeben, dass auf rund 60km Streckenl\u00e4nge die NOx-Grenzwerte \u00fcberschritten werden. Dagegen sei die Feinstaubbelastung inzwischen fl\u00e4chendeckend unter das von der EU erlaubte Niveau gesunken. (roe)<\/p>\n<p><b>Externe Links:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.duh.de\/abgasalarm\/\">Mitmachaktion der DUH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.umwelt.niedersachsen.de\/download\/124430\">Hotspot-Ermittlung des Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/sen\/uvk\/presse\/pressemitteilungen\/2018\/pressemitteilung.664632.php\">Pressemitteilung der Berliner Senatsverwaltung f\u00fcr Umwelt, Verkehr und Klima<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DUH will B\u00fcrger Stickoxide messen lassen Klein- und Mittelst\u00e4dte im Blick Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird m\u00f6glicherweise fr\u00fcher als erwartet \u00fcber die Sprungrevision im Verfahren \u00fcber Diesel-Fahrverbote in Stuttgart entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935000"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1935000"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935000\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1935001,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935000\/revisions\/1935001"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1935000"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1935000"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1935000"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}