{"id":1934871,"date":"2017-12-19T17:05:50","date_gmt":"2017-12-19T16:05:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1934871"},"modified":"2017-12-19T17:05:50","modified_gmt":"2017-12-19T16:05:50","slug":"schleswig-holstein-gibt-a20-weiterbau-an-deges-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1934871","title":{"rendered":"Schleswig-Holstein gibt A20-Weiterbau an Deges ab"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Freie Ressourcen werden umgesteuert<\/strong><\/li>\n<li><strong>Zeitplan vorerst offen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Fr\u00fche Abgabe der Autobahnen an den Bund geplant<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Deges \u00fcbernimmt den Weiterbau der A20 vom Land Schleswig-Holstein. <!--more-->Der Vertrag \u00fcber die \u00dcbernahme unterzeichneten Landesverkehrsminister Bernd Buchholz und Deges-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Brandenburger unmittelbar nach dem entsprechenden Kabinettsbeschluss am Dienstag (siehe auch <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/deges-springt-offenbar-bei-a20-weiterbau-ein\/\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Dabei \u00fcbernimmt die Deges s\u00e4mtliche noch nicht fertiggestellten Abschnitte, um \u201eklare Verantwortlichkeiten zu schaffen\u201c, so Buchholz. Das gilt auch f\u00fcr den Abschnitt bei Bad Segeberg, wo die Planung wegen Fledermausvorkommen \u00fcberarbeitet werden muss.<\/p>\n<h5>Freie Ressourcen werden umgesteuert<\/h5>\n<p>Buchholz betonte, die Abgabe sei kein Ausdruck des Misstrauens gegen\u00fcber dem Landesbetrieb Stra\u00dfenbau und Verkehr (LBV). Dieser sei aber in den vergangenen Jahren personell ausgehungert worden. Die Abgabe des A20-Projekts erm\u00f6gliche es, mehr Planungskapazit\u00e4ten in den Ausbau der B5 an der Westk\u00fcste und der B404 zur A21 sowie das Sanierungsprogramm f\u00fcr die Landesstra\u00dfen umzusteuern. Die Mehrkosten f\u00fcr das Land bezifferte Buchholz auf 2,2 Mio. EUR im Jahr 2018, 5,2 Mio. EUR 2019 und 9,8 Mio. EUR 2020.<\/p>\n<h5>Zeitplan vorerst offen<\/h5>\n<p>Termine f\u00fcr den Weiterbau wollte Brandenburger am Dienstag nicht nennen. Die Deges sei noch dabei, die vorhandenen Unterlagen durchzusehen, auch st\u00fcnden noch Gutachten aus. \u201eWir werden erst Termine nennen, wenn wir es verantworten k\u00f6nnen.\u201c Die Deges sei sich dessen bewusst, dass die A20 ein \u00f6kologisch anspruchsvolles Projekt ist. Buchholz k\u00fcndigte an, dass der von ihm eingeleitete Dialog mit den Natursch\u00fctzern fortgesetzt werde.<\/p>\n<h5>Fr\u00fche Abgabe der Autobahnen an den Bund geplant<\/h5>\n<p>Als Vorteil stellte Buchholz heraus, dass Planung und Weiterbau der A20 nicht mehr vom \u00dcbergang der Auftragsverwaltung f\u00fcr die Autobahnen auf den Bund betroffen sein werden. Der Bund werde den Vertrag \u00fcbernehmen, sagte er unter Bezug auf ein Gespr\u00e4ch mit dem BMVI am vergangenen Freitag. Nebenbei k\u00fcndigte er offiziell an, dass Schleswig-Holstein seine Autobahnen m\u00f6glichst schon zum 1. Januar 2020 und nicht erst ein Jahr sp\u00e4ter abgeben m\u00f6chte. Damit konkretisierte er entsprechende Andeutung von vor knapp zwei Wochen (siehe <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/schleswig-holstein-will-bundesstrassen-doch-behalten\/\">hier<\/a>). (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freie Ressourcen werden umgesteuert Zeitplan vorerst offen Fr\u00fche Abgabe der Autobahnen an den Bund geplant Die Deges \u00fcbernimmt den Weiterbau der A20 vom Land Schleswig-Holstein.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1934871"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1934871"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1934871\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1934872,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1934871\/revisions\/1934872"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1934871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1934871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1934871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}