{"id":1933642,"date":"2017-08-14T15:59:13","date_gmt":"2017-08-14T13:59:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1933642"},"modified":"2017-08-17T22:35:08","modified_gmt":"2017-08-17T20:35:08","slug":"natuerliche-diesel-flottenerneuerung-hilft-staedten-zu-spaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1933642","title":{"rendered":"Nat\u00fcrlicher Diesel-Flottenumbau hilft St\u00e4dten zu sp\u00e4t"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>BMUB distanziert sich von UBA-Forderung zu Diesel<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die nat\u00fcrliche Diesel-Flottenerneuerung mit Euro-6-Diesel-Pkw wird nicht ausreichen, um selbst bis 2030 die Stickoxid-Grenzwerte an allen innerst\u00e4dtischen Luftmessstationen einzuhalten. <!--more-->Das geht aus einer Studie im Wissenschaftsmagazin Journal of Earth Sciences and Geotechnical Engineering hervor, auf die der Autoindustrieverband VDA am Wochenende aufmerksam gemacht hat. \u201eIn den n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Jahren wird die na\u00fcrliche Flottenerneuerung nicht schnell genug sein, um die Einhaltung der NOx-Luftqualit\u00e4tsgrenzwerte zu bewirken\u201c, hei\u00dft es im Fazit der Studie. \u201eHier k\u00f6nnten zus\u00e4tzliche Aktionen erwogen werden, um den NOx-Aussto\u00df zu verringern.\u201c Ein Sprecher des VDA verwies gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief auf die Software-Updates, die auf dem Diesel-Gipfel beschlossen worden sind. Unstrittig ist laut Studie aber auch, dass sich die Luftqualit\u00e4t in der Summe bis 2030 deutlich verbessern wird.<\/p>\n<p>2020 werden \u2013 bei Anwendung der Anfang 2016 beschlossenen Abgastoleranzen f\u00fcr Euro-6-Diesel in Realbetrieb (\u201eKonformit\u00e4tsfaktoren\u201c) &#8211; noch 39 Stationen betroffen sein, 2025 noch 12 und selbst 2030 noch 2 Stationen. Laut Modellrechnung wird sich NOx-Belastung am notorische Stuttgarter Hotspot Am Neckartor von aktuell rund 90 Mikrogramm NOx je m3 bis 2030 auf 43 Mikrogramm halbieren. Der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm. In der D\u00fcsseldorfer Corneliusstra\u00dfe, einem anderen Hotspot, sinkt die Belastung voraussichtlich 2025 unter den Grenzwert. Zum Vergleich: 2015 wurden die NOx-Limits an der H\u00e4lfte der 144 innerst\u00e4dtischen Stationen in Deutschland gerissen. Die Studie wurde vom VDA finanziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h5>BMUB distanziert sich von UBA-Forderung zu Diesel<\/h5>\n<p>Unterdessen lehnte das Das Bundesumweltministerium am Montag den neuerlichen Vorsto\u00df des Umweltbundesamtes (UBA) ab, das Dieselprivileg abzuschaffen. Ein Sprecher des BMUB sagte, mit einem Aus f\u00fcr die Steuerbeg\u00fcnstigung w\u00fcrden diejenigen die Zeche zahlen, die im Vertrauen auf die Vorteile ein Dieselauto gekauft haben \u2013 nicht die Autoindustrie, die \u201euns das Problem eingebrockt hat\u201c. Richtig sei aber auch, dass man heute das Dieselprivileg heute nicht mehr einf\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>UBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger hatte am Wochenende in der Rheinischen Post gefordert, die steuerlichen Vorteile f\u00fcr Dieselkraftstoff gegen\u00fcber Benzin \u2013 derzeit 18,4 Cent\/l \u2013 zu streichen. Das koste den Staat f\u00fcr die Pkw gut 3,5 Mrd. EUR. Auch nach Verrechnen mit der h\u00f6heren Kfz-Steuer blieben noch rund 1,5 Mrd. EUR\/Jahr \u00fcbrig. (roe)<\/p>\n<p><strong>Externe Links:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.scienpress.com\/journal_focus.asp?main_id=59&amp;Sub_id=IV&amp;Issue=1932\">Modelling the effect on air quality of Euro 6 emission factor scenarios<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/diesel-skandal-angela-merkel-unter-druck-aid-1.7007702\">UBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger in der Rheinischen Post<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BMUB distanziert sich von UBA-Forderung zu Diesel Die nat\u00fcrliche Diesel-Flottenerneuerung mit Euro-6-Diesel-Pkw wird nicht ausreichen, um selbst bis 2030 die Stickoxid-Grenzwerte an allen innerst\u00e4dtischen Luftmessstationen einzuhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933642"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1933642"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1933646,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933642\/revisions\/1933646"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1933642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1933642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1933642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}