{"id":1933016,"date":"2017-06-23T16:22:07","date_gmt":"2017-06-23T14:22:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1933016"},"modified":"2017-06-23T16:25:27","modified_gmt":"2017-06-23T14:25:27","slug":"trassenpreissenkung-im-gueterverkehr-zunaechst-fuer-fuenf-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1933016","title":{"rendered":"Trassenpreissenkung im G\u00fcterverkehr zun\u00e4chst f\u00fcr f\u00fcnf Jahre?"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Kostensenkungen auch in anderen Bereichen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Pr\u00fcfauftrag f\u00fcr Erleichterungen f\u00fcr KV<\/strong><\/li>\n<li><strong>L\u00e4ngere und mehr elektrische Z\u00fcge<\/strong><\/li>\n<li><strong>Die \u201eBafE\u201c kommt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Fl\u00fcsterbremsen-Bericht ist fertig<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Trassenpreise f\u00fcr den Schieneng\u00fcterverkehr soll schon 2018 um rund die H\u00e4lfte sinken. <!--more-->Das k\u00fcndigte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am Freitag bei der Vorstellung des Masterplans Schieneng\u00fcterverkehr an. Um die Differenz zwischen den von DB Netz ben\u00f6tigten Erl\u00f6sen und dem politisch gew\u00fcnschten Trassenpreisen zu decken, werde im Entwurf des Bundeshaushaltes 2018 f\u00fcr erwarteten rund 350 Mio. EUR Mehrausgaben \u201eVorsorge\u201c getroffen. F\u00fcr die Folgejahre sei noch nichts festgeschrieben; er sprach aber von einer Evaluierung nach f\u00fcnf Jahren. Die Mittel werden zus\u00e4tzlich zum regul\u00e4ren BMVI-Etat bereitgestellt, betonte Dobrindt auf Nachfrage.<\/p>\n<p>Eine Benachteiligung der Binnenschifffahrt wollte Dobrindt in der Trassenpreissenkung nicht erkennen. Er verwies auf Motoren- und Ausbildungsf\u00f6rderung sowie darauf, dass die Hauptwasserstra\u00dfe Rhein sowieso abgabenfrei befahren werden kann.<\/p>\n<h5>Kostensenkungen auch in anderen Bereichen<\/h5>\n<p>Weitere Kostensenkungen werden der k\u00fcnftigen Bundesregierung bei EEG-Umlage und Stromsteuer an Herz gelegt. Au\u00dferdem sollten elektrische Bahnen von der \u00dcberw\u00e4lzung der Kosten aus dem Emissionshandel freigestellt werden.<\/p>\n<p>Zur umstrittenen Novelle der Eisenbahngeb\u00fchrenverordnung gibt es im Papier unterschiedlich tiefe Festlegungen: Im Flie\u00dftext hei\u00dft es, Mehrbelastungen sollten \u201em\u00f6glichst vermieden\u201c werden: laut zugeh\u00f6rigem \u201eMeilenstein\u201c-Abschnitt sollen sie jedoch nur \u201em\u00f6glichst begrenzt\u201c werden.<\/p>\n<h5>Pr\u00fcfauftrag f\u00fcr Erleichterungen im KV<\/h5>\n<p>Mehrere Pr\u00fcfauftrage sieht der Masterplan zur F\u00f6rderung des Kombinierten Verkehrs vor: Unter anderem wird vorgeschlagen, das Gewichtsprivileg f\u00fcr Lkw im Zulauf zum Kombinierten Verkehr mit Wechselbeh\u00e4ltern und Containern (44t statt 40t zul\u00e4ssiges Gesamtgewicht) auf konventionelle Wagenladungsverkehr auszuweiten. Au\u00dferdem soll gepr\u00fcft werden, ob durch eine Ausnahmeverordnung, die 4,20m Fahrzeugh\u00f6he im KV-Zulauf erlaubt, mehr Transporte auf die Schiene verlagert werden k\u00f6nnen. Das w\u00fcrde zum Beispiel erlaub, High-Cube-Container mit Standard-Containeraufliegern zu bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u00dcberlegt werden soll auch, elektrisch angetriebene oder emissionsarme Lkw f\u00fcr den Zulauf zum KV zu privilegieren, zum Beispiel durch Befreiung von der Lkw-Maut oder Einrichtung gesonderter Fahrspuren und Parkpl\u00e4tze.<\/p>\n<h5>L\u00e4ngere und mehr elektrische Z\u00fcge<\/h5>\n<p>Infrastrukturseitig steht der Ausbau eines Netzes f\u00fcr 740m lange G\u00fcterz\u00fcge im Mittelpunkt. Das bisher nur im \u201epotenziellen Bedarf\u201c des Bundesverkehrswegeplanes 2030 gelistete Vorgaben wird derzeit bewertet und werde voraussichtlich in den vordringlichen Bedarf aufsteigen, deutete er an. Um den elektr\u00edschen Schieneng\u00fcterverkehr zu f\u00f6rdern, wird auch ein Elektrifizierungs-Sonderprogramm empfohlen. Au\u00dferdem sollen \u201estandardisierte und kosteng\u00fcnstige L\u00f6sungen\u201c f\u00fcr die Elektrifizierung von Nebenstrecken, \u00dcbergabebahnh\u00f6fen und Serviceeinrichtungen entwickelt werden.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich soll die F\u00f6rderung der NE-Bahn-Infrastruktur nach dem Schieneng\u00fcterfernverkehrsf\u00f6rderungsgesetz (SGFFG) \u201ebedarfsgerecht\u201c weiterentwickelt werden. Ausdr\u00fccklich wird von \u201e25 Mio. Euro &#8218;plus&#8217;\u201c gesprochen.<\/p>\n<h5>Die \u201eBAfE\u201c kommt<\/h5>\n<p>Um die Innovation besser f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen, will das BMVI au\u00dferdem ein \u201eBundesprogramm Zukunft Schieneng\u00fcterverkehr\u201c auflegen und daf\u00fcr zun\u00e4chst Forschungsstrukturen innerhalb des Ministerium aufbauen. Mittelfristig soll die Eisenbahnforschung ausgegliedert und analog zur Bundesanstalt f\u00fcr Stra\u00dfenwesen (BASt) aufgestellt werden.<\/p>\n<h5>Fl\u00fcsterbremsen-Bericht ist fertig<\/h5>\n<p>Unterdessen ist der Evaluierungsbericht zum Anteil der \u201eleisen\u201c G\u00fcterwagen fertig. Er werde in der kommenden Woche dem Bundestag zugeleitet, sagte Dobrindt. Das Umr\u00fcstziel \u201ef\u00fcr dieses Jahr\u201c sei nicht nur erreicht, sondern \u201e\u00fcbererf\u00fcllt\u201c. Aus Branchenkreisen ist allerdings zu h\u00f6ren, dass zur Jahreswende erst rund 45 Prozent der Wagen leise waren, das Ziel des Koalitionsvertrages also nicht erf\u00fcllt wurde. (roe)<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.bmvi.de\/SharedDocs\/DE\/Anlage\/Presse\/085-dobrindt-masterplan-schienegueterverkehr.pdf?__blob=publicationFile\">Masterplan Schieneng\u00fcterverkehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kostensenkungen auch in anderen Bereichen Pr\u00fcfauftrag f\u00fcr Erleichterungen f\u00fcr KV L\u00e4ngere und mehr elektrische Z\u00fcge Die \u201eBafE\u201c kommt Fl\u00fcsterbremsen-Bericht ist fertig Die Trassenpreise f\u00fcr den Schieneng\u00fcterverkehr soll schon 2018 um rund die H\u00e4lfte sinken.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933016"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1933016"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933016\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1933019,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933016\/revisions\/1933019"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1933016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1933016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1933016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}