{"id":1932998,"date":"2017-06-22T17:46:45","date_gmt":"2017-06-22T15:46:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1932998"},"modified":"2017-06-22T17:48:53","modified_gmt":"2017-06-22T15:48:53","slug":"1932998-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1932998","title":{"rendered":"Hoffnungen auf weniger Paketlieferwagen durch &#8222;Citylogistik&#8220; unrealistisch"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Mengen wachsen auch in Zukunft st\u00fcrmisch weiter<\/strong><\/li>\n<li><strong>E-Lkw gerne \u2013 wenn es sie g\u00e4be<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>B\u00fcrger und Kommunen sollten sich keine Hoffnung machen, dass sich die Flut von Paketlieferfahrzeugen in den Ballungsr\u00e4umen durch B\u00fcndelung verringern l\u00e4sst. <!--more-->Wenn in einer Stra\u00dfe f\u00fcnf Lieferwagen verschiedener Unternehmen stehen, \u201edann sind die f\u00fcnf Fahrzeuge voll\u201c, sagte der Unternehmensberater Klaus Esser bei der Vorstellung der vom Paketverband BIEK beauftragten KEP-Studie 2017. \u201eDas kriegen Sie nicht wegdefiniert.\u201c<\/p>\n<p>BIEK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Marten Bosselmann sagte im Gespr\u00e4ch mit dem Verkehrsbrief weiter, wenn man Paketsendungen trotzdem unbedingt b\u00fcndeln wolle, m\u00fcssten 7,5t-Lkw eingesetzt werden. Die seien aber wesentlich breiter und geeignet, schmale Wohnstra\u00dfen komplett zu blockieren. Ob dem B\u00fcrger damit geholfen werde, sei also fraglich. Aus Unternehmenssicht werde der Einsatz von 7,5t-Lkw dadurch erschwert, dass die Zahl der Fahrer, die vom alten F\u00fchrerschein der Klasse 3 noch die Fahrberechtigung f\u00fcr solche Fahrzeuge mitbringen, stetig schrumpft. Heute ist der Lkw-F\u00fchrerschein der Klasse C1 erforderlich.<\/p>\n<p>Am Rande der Veranstaltung war allerdings auch zu h\u00f6ren, dass demn\u00e4chst in Zusammenarbeit mit dem Weltpostverein eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr B\u00fcndelung von Paketsendungen demn\u00e4chst geschaffen wird \u2013 n\u00e4mlich eine weltweit einheitliche Sendungsnummer.<\/p>\n<h5>Mengen wachsen auch in Zukunft st\u00fcrmisch weiter<\/h5>\n<p>Laut KEP-Studie wird die Zahl der Kurier-, Express- und Paketsendungen bis 2021 gegen\u00fcber 2016 um knapp ein Viertel zulegen. Hinzu kommt aber eine Verdreifachung des Auslieferungsvolumen von Waren des t\u00e4glichen Bedarfs an Privatkunden (z.B. Lebensmittel, Hygieneartikel). Ingesamt steigt die Sendungszahl daher um \u00fcber 30 Prozent.<\/p>\n<h5>E-Lkw gerne \u2013 wenn es sie g\u00e4be<\/h5>\n<p>Ausgesprochen offen zeigt sich der BIEK f\u00fcr Elektrofahrzeuge. Leider seien kaum geeignete Fahrzeuge auf dem Markt verf\u00fcgbar; der von der Deutschen Post produzierte \u201eStreetscooter\u201c sei wegen des geringen Ladevolumens f\u00fcr die BIEK-Mitgliedsunternehmen kaum geeignet. W\u00fcnschenswert sei staatliche Unterst\u00fctzung bei Aufbau der Ladeinfrastruktur in den Depots; vor allem m\u00fcssten die Stromleitungen so verst\u00e4rkt werden, dass auch mehrere Dutzend Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden k\u00f6nnen. (roe)<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.biek.de\/?file=tl_files\/biek\/pressemitteilungen\/2017\/PM_BIEK_KEP-Studie_2017.pdf\">KEP-Studie 2017<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mengen wachsen auch in Zukunft st\u00fcrmisch weiter E-Lkw gerne \u2013 wenn es sie g\u00e4be B\u00fcrger und Kommunen sollten sich keine Hoffnung machen, dass sich die Flut von Paketlieferfahrzeugen in den Ballungsr\u00e4umen durch B\u00fcndelung verringern l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1932998"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1932998"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1932998\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1933001,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1932998\/revisions\/1933001"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1932998"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1932998"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1932998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}