{"id":1912195,"date":"2017-02-24T12:09:00","date_gmt":"2017-02-24T12:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/2016-erstmals-wieder-weniger-verkehrstote-als-im-vorjahr"},"modified":"2017-02-24T12:09:00","modified_gmt":"2017-02-24T12:09:00","slug":"2016-erstmals-wieder-weniger-verkehrstote-als-im-vorjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1912195","title":{"rendered":"2016 erstmals wieder weniger Verkehrstote als im Vorjahr"},"content":{"rendered":"<p>Laut Statistischem Bundesamt starben im vergangenen Jahr im Stra\u00dfenverkehr 3214 Menschen, 7,9 Prozent weniger als 2015 und knapp 3,7 Prozent weniger als im Jahr 2013, dem letzten Jahr mit einem R\u00fcckgang. Die Trendlinie, die zum Erreichen des politisches Ziels \u201e40 Prozent weniger Verkehrstote von 2011 bis 2020\u201c f\u00fchrt, r\u00fcckt damit wieder in greifbare N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/verkehrsbrief.knowe.de\/fm\/springer_fachmedien_01.a.5571.de\/sixcms_filename\/Destatis-Verkehrstote-2011-2016.jpg\" border=\"0\" alt=\"Verkehrstote 2011-16\" title=\"Verkehrstote 2011-16\" width=\"681\" height=\"400\" cms_gsid=\"springer_fachmedien_01.c.1912282.de\" data-fieldname=\"sixcms_filename\" \/><\/p>\n<p>Die Zahl der Verletzten stieg 2016 allerdings um 0,8 Prozent auf rund 396.700. Damit setzte sich die Entwicklung von 2014 und 2015 fort. Der Tiefstand der Verletzten war 2013 mit 374.000 erreicht worden.<\/p>\n<p>Einen auff\u00e4lligen R\u00fcckgang verzeichnete Brandenburg, wo gut 32 Prozent weniger Menschen als im Vorjahr starben. Zuw\u00e4chse gab es in Berlin und Hamburg \u2013 allerdings auf niedriger Basis \u2013 sowie im Saarland und Schleswig-Holstein.<\/p>\n<h5>Deutlich weniger tote Motorradfahrer<\/h5>\n<p>Vom gesamten R\u00fcckgang der Get\u00f6ten um 186 Personen im Zeitraum Januar bis November (f\u00fcr Dezember fehlt die Aufschl\u00fcsselung noch) entfiel der L\u00f6wenanteil auf Benutzer von Motorr\u00e4dern und Motorrollern (minus 98). Die Zahl der get\u00f6teten Pkw-Insassen ging um 45 zur\u00fcck, die der Fu\u00dfg\u00e4nger um 32. Auf Fahrr\u00e4dern kamen hingegen 15 Menschen mehr zu Tode.<\/p>\n<p>Bezogen auf die Einwohnerzahl war das Risiko im Stra\u00dfenverkehr zu sterben in Sachsen-Anhalt mit 59\u00a0Todesopfern und in Mecklenburg-Vorpommern mit 55 Todesopfern je 1 Mio. Einwohner am h\u00f6chsten. Weit unter dem Bundesdurchschnitt von 39\u00a0Get\u00f6teten je 1 Mio. Einwohner liegen nach wie vor die Stadtstaaten (16 bis 19 Tote je 1 Mio. Einwohner), aber auch Nordrhein-Westfalen mit 29 Get\u00f6teten je 1 Mio. Einwohner.<\/p>\n<h5>DVR warnt vor einem Nachlassen der Anstrengungen<\/h5>\n<p>Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) begr\u00fc\u00dfte den R\u00fcckgang bei den Verkehrstoten. \u201e7,1 Prozent weniger im Stra\u00dfenverkehr Get\u00f6tete weisen in die richtige Richtung\u201c, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ute Hammer. \u201eF\u00fcr die Bewertung von Trends bei den verschiedenen Verkehrsteilnahmearten und -gruppen ist es aber sinnvoll, die Entwicklung \u00fcber einen etwas l\u00e4ngeren Zeitraum zu beobachten. Vor allem gilt: Auch 3214 Get\u00f6tete sind eine nicht zu akzeptierende Zahl, hinter der gro\u00dfes menschliches Leid steckt.\u201c<\/p>\n<p>Sie wies darauf hin, dass die Zahl der polizeilich erfassten Unf\u00e4lle auf den h\u00f6chsten Stand seit der Wiedervereinigung gestiegen ist und auch die Zahl der Verletzten zugelegt hat. \u201eDas zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich auf dem R\u00fcckgang der Get\u00f6tetenzahlen auszuruhen. Wir d\u00fcrfen in unseren Anstrengungen, Verkehrsunf\u00e4lle zu verh\u00fcten, auf keinen Fall nachlassen.\u201c (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut Statistischem Bundesamt starben im vergangenen Jahr im Stra\u00dfenverkehr 3214 Menschen, 7,9 Prozent weniger als 2015 und knapp 3,7 Prozent weniger als im Jahr 2013, dem letzten Jahr mit einem R\u00fcckgang. 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