{"id":1897,"date":"2015-09-10T17:06:03","date_gmt":"2015-09-10T15:06:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/e-autos-rechnen-sich-erst-bei-hoher-fahrleistung"},"modified":"2015-09-10T17:15:44","modified_gmt":"2015-09-10T15:15:44","slug":"e-autos-rechnen-sich-erst-bei-hoher-fahrleistung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1897","title":{"rendered":"E-Autos rechnen sich erst bei hoher Fahrleistung"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>3000km pro Monat in der Praxis erreichbar<\/strong><\/li>\n<li><strong>Nur Klimabilanz positiv, Gesamt\u00f6kobilanz derzeit fragw\u00fcrdig<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Erst ab 200.000km fahren heutige Elektrofahrzeuge ihren anf\u00e4nglichen Mehrpreis durch niedrigere Betriebskosten wieder ein. F\u00fcr einen wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen werden daher hohe t\u00e4gliche Laufleistungen aus gut planbaren Einzeltouren von maximal 100km L\u00e4nge ben\u00f6tigt. Eine Wirtschaftlichkeit f\u00fcr durchschnittliche private Autofahrer ist daher unter heutigen Randbedingungen noch nicht in Sicht. <!--more--><\/p>\n<p>Das sind die Kernergebnisse aus dem Schaufenster-Projekt \u201eRheinmobil\u201c, die das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) am Donnerstag <a href=\"http:\/\/www.competence-e.kit.edu\/downloads\/Studie_Rheinmobil_web_final.pdf\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlicht<\/a> hat.<\/p>\n<h5>3000km pro Monat in der Praxis erreichbar<\/h5>\n<p>Dabei wurden sechs batteriegetriebene siebensitzige Kleinbusse und ein Kompaktklasse-Pkw beim Transport von Berufspendlergruppen und f\u00fcr regionale Dienstfahrten eingesetzt. Im eingeschwungenen Zustand erzielten die Kleinbusse im Mehrschichtbetrieb Monatsfahrleistungen von mehr als 3000km bei Fahrtl\u00e4ngen von 60-80km. Die Kosten f\u00fcr die Ladeinfrastruktur wurden nicht umgelegt.<\/p>\n<h5>Klimabilanz positiv, Gesamt\u00f6kobilanz schwierig<\/h5>\n<p>Klimafreundlicher als vergleichbare Verbrenner sind E-Autos ab ca. 30.000km Laufleistung, sofern \u00d6kostrom verwendet wird. Beim \u00fcblichen Strommix in der deutsch-franz\u00f6sischen Grenzregion um Karlsruhe seien rund 100.000km notwendig. Betrachte man auch andere Umweltwirkungen &#8211; beispielsweise die \u00c4quivalente an zus\u00e4tzlichem \u201esauren Regen\u201c &#8211; seien deutlich h\u00f6here Fahrleistungen n\u00f6tig. Grund sein, dass die im Batteriesystem verwendeten Aktivmaterialen wie Kobalt und Nickel beim Abbau und der Verarbeitung umweltsch\u00e4dlich seien. Der \u00f6kologische \u201eBreak-even\u201c verschiebt sich dadurch nach Berechnungen des KIT auf 170.000km gegen\u00fcber einem vergleichbaren Diesel- und sogar 350.000km gegen\u00fcber einem Benziner. Die Lebensdauer einer Batterie wird mit 2000 Ladezyklen beziffert &#8211; bei etwa 100km Reichweite entspricht das 200.000km. &#8222;Im Falle eines erforderlichen Batteriewechsels kann der Break-even zu den konventionellen Fahrzeugen nicht innerhalb der angenommenen Nutzungsdauer erreicht werden&#8220;, hei\u00dft es in der Studie vorsichtig.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Studie werden auf der IAA im &#8222;Forum Schaufenster Elektromobilit\u00e4t&#8220; vorgestellt. Der Vortrag beginnt um 11 Uhr am Dienstag, 22. September 2015, New Mobility World, Halle 3.1, B2B-Area. (roe)<\/p>\n<p class=\"entry-title\"><strong>Link:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1209\">MEINUNG: Das E-Auto hat sich in eine Sackgasse verfahren<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3000km pro Monat in der Praxis erreichbar Nur Klimabilanz positiv, Gesamt\u00f6kobilanz derzeit fragw\u00fcrdig Erst ab 200.000km fahren heutige Elektrofahrzeuge ihren anf\u00e4nglichen Mehrpreis durch niedrigere Betriebskosten wieder ein. F\u00fcr einen wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen werden daher hohe t\u00e4gliche Laufleistungen aus gut planbaren Einzeltouren von maximal 100km L\u00e4nge ben\u00f6tigt. 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