{"id":1875508,"date":"2017-01-31T14:52:00","date_gmt":"2017-01-31T14:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/lkw-verkehr-nach-osten-und-suden-brummt"},"modified":"2017-01-31T14:52:00","modified_gmt":"2017-01-31T14:52:00","slug":"lkw-verkehr-nach-osten-und-suden-brummt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1875508","title":{"rendered":"Lkw-Verkehr nach Osten und S\u00fcden brummt"},"content":{"rendered":"<p>Das geht aus den von der Bundesanstalt f\u00fcr Stra\u00dfenwesen (BASt) am Montag ver\u00f6ffentlichten ersten Ergebnissen der Stra\u00dfenverkehrsz\u00e4hlung 2015 hervor. Nach Berechnungen des Verkehrsbriefs wuchs der Schwerverkehr \u2013 definiert als Busse und Lkw \u00fcber 3,5t \u2013 an den Autobahn-Grenz\u00fcberg\u00e4ngen zu Tschechien seit der letzten Z\u00e4hlung 2010 um knapp 20 Prozent auf rund 11.000 Fahrzeuge pro Tag. Nach Polen legte der Schwerverkehr sogar gut 34 Prozent auf 22.100 Fahrzeuge zu.<\/p>\n<p>Damit fuhr erstmals mehr Schwerverkehr nach Polen als nach \u00d6sterreich: Auf den Autobahnen zu \u00d6sterreich legte der Schwerverkehr um knapp 19 Prozent auf 21900 Fahrzeuge zu, zur Schweiz um 17,4 Prozent auf 7700.<\/p>\n<p>Die Grundaussagen werden auch von der Mautstatistik des Bundesamtes f\u00fcr G\u00fcterverkehr (BAG) best\u00e4tigt, auch wenn dort nur Lkw ab 12t bzw. 7,5t erfasst werden.<\/p>\n<h5>Verkehr mit Niederlanden weiter an der Spitze<\/h5>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Schwerverkehrsaufkommen gibt es aber nach wie vor an der Grenze zu den Niederlanden: Dort fuhren im Tagesdurchschnitt 37.600 Schwerverkehrsfahrzeuge. Der Zuwachs lag aber mit 10 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt des grenz\u00fcberschreitenden Schwerverkehrs von 15,5 Prozent. An der Grenze zu den Niederlanden liegt mit 10.900 Fahrzeugen auch der schwerverkehrsst\u00e4rkste Autobahn-Grenz\u00fcbergang, n\u00e4mlich die A40 bei Venlo.<\/p>\n<p>Einziges Anrainerland mit einem R\u00fcckgang war Belgien (minus 0,3 Prozent, 7500 Fahrzeuge).<\/p>\n<p>Einschlie\u00dflich Pkw und Motorr\u00e4dern wuchs der grenz\u00fcberschreitende Verkehr auf den betrachteten Autobahnabschnitten um 12,4 Prozent. Damit lag der Zuwachs \u00fcber dem bundesweiten Durchschnitt von 8 Prozent, den den BASt errechnet hat.<\/p>\n<h5>In Deutschland liegt jetzt K\u00f6ln vor Berlin<\/h5>\n<p>Der am st\u00e4rksten befahrene Autobahnabschnitt liegt jetzt auf der A 3 zwischen dem Kreuz K\u00f6ln-Ost und dem Dreieck K\u00f6ln-Heumar. Mit durchschnittlich mehr als 170.000 Kraftfahrzeugen am Tag verdr\u00e4ngt der K\u00f6lner Autobahnring erstmals den langj\u00e4hrigen \u201eSpitzenreiter\u201c Berliner Stadtring.<\/p>\n<p>Interessant ist, dass f\u00fcr die A1 zwischen Leverkusen-West und K\u00f6ln-Niehl (Leverkusener Rheinbr\u00fccke), die seit 2014 f\u00fcr Fahrzeuge \u00fcber 3,5t gesperrt ist, bei einer durchschnittlichen Tagesbelastung von 111.900 Fahrzeugen 4 Prozent Schwerverkehr ausgewiesen werden, also fast 4500 Fahrzeuge. Das NRW-Verkehrsministerium hatte im Sp\u00e4tsommer 2016 nur von 150 Lkw gesprochen, die t\u00e4glich verbotswidrig die Br\u00fccke \u00fcberqueren. (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.bast.de\/DE\/Statistik\/Verkehrsdaten\/2015\/Manuelle-Zaehlung.html?nn=605156\">Stra\u00dfenverkehrsz\u00e4hlungen der BASt<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das geht aus den von der Bundesanstalt f\u00fcr Stra\u00dfenwesen (BASt) am Montag ver\u00f6ffentlichten ersten Ergebnissen der Stra\u00dfenverkehrsz\u00e4hlung 2015 hervor. Nach Berechnungen des Verkehrsbriefs wuchs der Schwerverkehr \u2013 definiert als Busse und Lkw \u00fcber 3,5t \u2013 an den Autobahn-Grenz\u00fcberg\u00e4ngen zu Tschechien seit der letzten Z\u00e4hlung 2010 um knapp 20 Prozent auf rund 11.000 Fahrzeuge pro Tag. 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