{"id":1872194,"date":"2017-01-20T20:30:00","date_gmt":"2017-01-20T20:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/bmvi-legt-neue-mautberechnung-offen"},"modified":"2017-01-20T20:30:00","modified_gmt":"2017-01-20T20:30:00","slug":"bmvi-legt-neue-mautberechnung-offen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1872194","title":{"rendered":"BMVI legt neue Mautberechnung offen"},"content":{"rendered":"<p>Laut der am Donnerstagnachmittag ins Internet gestellten neuen Einnahmeprognose erh\u00f6hen sich die Einnahmen von gebietsfremden Kfz sogar, und zwar auf um rund 140 Mio. EU auf 834 Mio. EUR.<\/p>\n<p>Unver\u00e4ndert geblieben gegen\u00fcber der Prognose von 2015 sind die teilweise aus dem Jahr 2004 stammenden Datengrundlagen. Die damalige Prognose versuchte aber den Zustand im Jahr 2013 zu beschreiben, w\u00e4hrend die neue Prognose auf das Jahr 2019 abhebt. In diesem Jahr soll die Pkw-Maut nach Vorstellung von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt \u201escharfgeschaltet\u201c werden.<\/p>\n<p>Unterstellt wurde, dass der Anteil der ausl\u00e4ndischen Pkw an den Ein- und Durchreisen von 47 Prozent auf 50 Prozent steigt und der ausl\u00e4ndische Pkw-Verkehr in Deutschland j\u00e4hrlich 3 Prozent zulegt.<\/p>\n<p>Pr\u00e4zisiert wurden die Einsch\u00e4tzung der Anteile von Diesel- und Benziner. 2015 wurde noch ein Anteil von 25 Prozent Diesel-Pkw angenommen. Auf Basis von Daten des Autoherstellerverbandes ACEA ergibt sich nun ein Dieselanteil von gut 53 Prozent. Da sich die Mauts\u00e4tze an der Systematik der Kfz-Steuer orientieren, ergeben sich also h\u00f6here Einnahmen. Wie schon 2015 wurde aber nicht untersucht, wie sich die Flotten der verschiedenen Staaten detailliert nach Hubraumgr\u00f6\u00dfen zusammensetzen.<\/p>\n<p>Deutlicher Verkehrszuwachs erwartet<\/p>\n<p>Bei der Aufschl\u00fcsselung nach Reisezwecken ergeben sich \u00fcberwiegend wesentlich h\u00f6here Mauteinnahmen.<\/p>\n<p>Gestiegen, und zwar von 124.000 im Jahr 2013 auf aktuell 167.000, ist die Zahl der t\u00e4glichen Arbeitspendler, die eine Jahresvignette kaufen werden, sofern sie mit dem Pkw zur Arbeit fahren. Die Zahl der \u201eWochenendpendler\u201c stieg von 320.000 auf 402.000.<\/p>\n<p>Mutig erscheinen die Annahmen zur Entwicklung von Urlaubsreisen mit \u00dcbernachtung: Hier wurden die Steigerungsraten der Jahre 2011-2013 \u2013 also der ersten Phase der Erholung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise \u2013 bis 2019 fortgeschrieben. Ergebnis ist, dass dieser Einnahmeposten um mehr als die H\u00e4lfte von 82,6 Mio. auf 135 Mio. EUR\/Jahr zulegt. \u00c4hnlich wurde mit sonstigen Privatreisen mit \u00dcbernachtung umgegangen.<\/p>\n<p>Deutlich h\u00f6her sind die Einnahmen aus Privatreisen ohne \u00dcbernachtung und dem \u201ekleinen Grenzverkehr\u201c. Hier schl\u00e4gt vor allem die Annahme eines insgesamt deutlich gestiegenen grenz\u00fcberschreitenden Verkehrs durch.<\/p>\n<p>Praktisch unver\u00e4ndert geblieben sind die Mauteinnahmen von Gesch\u00e4ftsreisenden mit und ohne \u00dcbernachtung.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.bmvi.de\/SharedDocs\/DE\/Anlage\/G\/prognose-einnahmen-verkauf-vignetten.pdf?__blob=publicationFile\">Pkw-Maut-Einnahmeprognose f\u00fcr gebietsfremde Pkw<\/a>, Januar 2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut der am Donnerstagnachmittag ins Internet gestellten neuen Einnahmeprognose erh\u00f6hen sich die Einnahmen von gebietsfremden Kfz sogar, und zwar auf um rund 140 Mio. EU auf 834 Mio. EUR. 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