{"id":1868383,"date":"2017-01-06T15:19:00","date_gmt":"2017-01-06T15:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/kv-forderung-neu-aufgelegt"},"modified":"2017-01-06T15:19:00","modified_gmt":"2017-01-06T15:19:00","slug":"kv-forderung-neu-aufgelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1868383","title":{"rendered":"KV-F\u00f6rderung neu aufgelegt"},"content":{"rendered":"<p>Das geht aus der am Freitag vom BMVI ver\u00f6ffentlichten neuen F\u00f6rderrichtlinie f\u00fcr private Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs hervor. Sie war als Ergebnis des Spending Review Ende 2015\/Anfang 2016 deutlich \u00fcberarbeitet worden (siehe <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/gruenes-licht-fuer-weitere-kv-foerderung-1779699.html\">hier<\/a>) und ist nach beihilferechtlicher Genehmigung durch die EU r\u00fcckwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten.<\/p>\n<h5>Lange Bindung verlangt<\/h5>\n<p>Bei Umschlaganlagen, die nicht auf eigenen, sondern auf Erbbaurecht-Grundst\u00fccken errichtet werden, muss der F\u00f6rdermittelempf\u00e4nger dem Bund zur Sicherung der R\u00fcckzahlungsverpflichtung eine erstrangige dingliche Sicherung in Form einer Grundschuld am Erbbaurecht von 50 Jahren einr\u00e4umen, wenn der Eigenmittelanteil unter 50 Prozent liegt. Die meisten Anlagen werden aber mit mehr als 50 Prozent gef\u00f6rdert. Nur wenn der Eigenmittelanteil \u00fcber 50 Prozent liegt, gen\u00fcgen 25 Jahre.<\/p>\n<p>In der Verb\u00e4ndeanh\u00f6rung im August hatten der Binnenhafenverband B\u00d6B und der Binnenschifffahrtsverband BDB dagegen eingewandt, dass derartig lang laufende Erbbaurechtsvertr\u00e4ge un\u00fcblich seien (siehe <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/gruenes-licht-fuer-weitere-kv-foerderung-1779699.html\">hier<\/a>). Die Sicherung per Grundschuld hatte eigentlich zum Ziel, die laut alter Richtlinie notwendigen (teuren) Bankb\u00fcrgschaften \u00fcberfl\u00fcssig zu machen.<\/p>\n<h5>Neue Kumulierungsgrenze<\/h5>\n<p>Es bleibt au\u00dferdem bei dem vom BDB kritisierten Ziel, mit 1 Mio. EUR F\u00f6rderung mindestens 9000 TEU zus\u00e4tzlich Umschlagkapazit\u00e4t zu schaffen. Der BDB hatte geltend gemacht, dass bei diesem Ma\u00dfstab viele kleine Anlagen nicht mehr f\u00f6rderf\u00e4hig w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Neu eingef\u00fcgt wurde gegen\u00fcber dem Referentenentwurf die Regelung, dass bei einer Kumulierung mit F\u00f6rdermitteln anderer Geldgeber eine maximale F\u00f6rderquote von 80 Prozent nicht \u00fcberschritten werden darf.<\/p>\n<h5>Weniger Geld f\u00fcr Seeh\u00e4fen<\/h5>\n<p>Wie aus der Richtlinie weiter hervorgeht, beharrt der Bund auf der unterschiedlichen sogenannten F\u00f6rderintensit\u00e4t f\u00fcr Binnenland- und Seehafenanlagen: Im Binnenland darf die F\u00f6rderung den Umschlag um maximal 33 EUR je Ladeeinheit verbilligen, f\u00fcr Anlagen in den Seeh\u00e4fen sind es h\u00f6chstens 15 EUR. Die alte Richtlinie hatte einheitlich 33 EUR vorgesehen.<\/p>\n<h5>Getrennte Zust\u00e4ndigkeiten<\/h5>\n<p>Es bleibt auch bei der getrennten Zust\u00e4ndigkeit von Eisenbahn-Bundesamt (EBA) und der Generaldirektion Wasserstra\u00dfen und Schifffahrt (GDWS) f\u00fcr schienen- bzw. wasserstra\u00dfenlastige Umschlaganlagen. Speziell \u00fcber das EBA sind hinter vorgehaltener Hand immer wieder Klagen \u00fcber langwierige und b\u00fcrokratische Bearbeitungsprozeduren zu h\u00f6ren. Neu gegen\u00fcber der alten Richtlinie ist, dass die Bewilligungsbeh\u00f6rde immerhin binnen drei Monaten nach Vorlage aller Unterlagen entscheiden soll \u2013 allerdings nicht muss. (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.bmvi.de\/SharedDocs\/DE\/Anlage\/VerkehrUndMobilitaet\/Schiene\/foerderrichtlinie-von-umschlaganlagen-des-kombinierten-verkehrs.pdf?__blob=publicationFile\">F\u00f6rderrichtlinie KV 2017<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das geht aus der am Freitag vom BMVI ver\u00f6ffentlichten neuen F\u00f6rderrichtlinie f\u00fcr private Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs hervor. Sie war als Ergebnis des Spending Review Ende 2015\/Anfang 2016 deutlich \u00fcberarbeitet worden (siehe hier) und ist nach beihilferechtlicher Genehmigung durch die EU r\u00fcckwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten. 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