{"id":1855925,"date":"2016-11-29T17:38:00","date_gmt":"2016-11-29T17:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/deutschlandtakt-verzogert-bvwp-projektbewertungen"},"modified":"2016-11-29T17:38:00","modified_gmt":"2016-11-29T17:38:00","slug":"deutschlandtakt-verzogert-bvwp-projektbewertungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1855925","title":{"rendered":"Deutschlandtakt verz\u00f6gert BVWP-Projektbewertungen"},"content":{"rendered":"<p>Verkehrsstaatssekret\u00e4r Enak Ferlemann k\u00fcndigte am Dienstag vor Journalisten in Berlin den Abschluss bis Ende 2017 an. Bisher lautete die Sprachregelung \u201eim Laufe des Jahres 2017\u201c.<\/p>\n<p>Ferlemann warb noch einmal f\u00fcr den Deutschlandtakt als Grundlage des BVWP 2030. Er bedeute einen Paradigmenwechsel im Neu- und Ausbau der Schiene.<\/p>\n<p>Das Konzept sei aber noch nicht fertig, sondern werde weiter optimiert. So sei zum Beispiel die Fahrzeit zwischen den Taktknoten Fulda und Erfurt mit 64 Minuten knapp zu lang, erl\u00e4uterte Florian B\u00f6hm aus der Grundsatzabteilung des BMVI. Jetzt werde untersucht, wie sich die Fahrzeit auf unter 60 Minuten dr\u00fccken l\u00e4sst.<\/p>\n<h5>740m-Netz beginnt au\u00dferhalb des BVWP<\/h5>\n<p>Noch in diesem Jahr werde das BMVI aber den Startschuss f\u00fcr das 740m-Netz geben, k\u00fcndigte Ferlemann an. Erste Projekte werden Teil der seit langem \u00fcberf\u00e4lligen 2. Tranche des Seehafenhinterlandprogramms II sein.<\/p>\n<h5>Fehmarn bekommt 200km\/h<\/h5>\n<p>Das BMVI begr\u00fc\u00dft ausdr\u00fccklich die Entscheidung der Bundestags-Haushaltspolitiker, die Hinterlandanbindung des Fehmarnbelttunnel f\u00fcr h\u00f6here Geschwindigkeiten auszubauen.<\/p>\n<p>\u201e200km\/h ist gut\u201c, sagte er. Die h\u00f6here Geschwindigkeit erm\u00f6gliche 2 bis 4 Minuten Fahrzeiteinsparung, mit denen die Belastung des Zulaufs zum Knoten Hamburg im Deutschlandtakt entzerrt werden kann.<\/p>\n<p>Ferlemann sagte weiter, inzwischen pr\u00fcfe D\u00e4nemark ein analoges Modell zum Deutschlandtakt. W\u00fcrde dort das Tempo auf 250km\/h erh\u00f6ht, lie\u00dfe sich die Reisezeit zwischen Hamburg und Kopenhagen von derzeit geplant knapp 3 Stunden auf knapp 2,5 Stunden verringern.<\/p>\n<p>Das BMVI hatte die Hinterlandanbindung im BVWP 2030 nur mit 160km\/h geplant. Die Haush\u00e4lter haben aber in Zuge der Etatberatungen f\u00fcr 2017 auf Initiative der ostholsteinischen SPD-Abgeordneten Bettina Hagedorn 200km\/h verlangt (siehe <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/haushaltsausschuss-stockt-kv-mittel-wieder-auf-1842637.html\">hier<\/a>).<\/p>\n<h5>Kein R\u00fcckhalt f\u00fcr Trassenpreishalbierung<\/h5>\n<p>Skeptisch \u00e4u\u00dferte er sich zu Forderungen der Bahnbranche nach einer Senkung oder gar Halbierung der Trassenpreise. Zum einen bleibe offen, wer f\u00fcr die dann fehlenden Einnahmen aufkomme. Es k\u00f6nne nicht sein, dass der Bund am Ende fast alle Kosten des Systems Schiene trage.<\/p>\n<p>Zum anderen werde sich die Balance mit der Stra\u00dfe automatisch wieder einstellen, wenn die Kraftstoffpreise steigen \u2013 nur sei es unrealistisch anzunehmen, dass sich der Bund dann wieder aus der Subventionierung zur\u00fcckziehen k\u00f6nne. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verkehrsstaatssekret\u00e4r Enak Ferlemann k\u00fcndigte am Dienstag vor Journalisten in Berlin den Abschluss bis Ende 2017 an. Bisher lautete die Sprachregelung \u201eim Laufe des Jahres 2017\u201c. Ferlemann warb noch einmal f\u00fcr den Deutschlandtakt als Grundlage des BVWP 2030. Er bedeute einen Paradigmenwechsel im Neu- und Ausbau der Schiene. 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