{"id":1853368,"date":"2016-11-22T15:31:00","date_gmt":"2016-11-22T15:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/lander-wollen-zugel-fur-datenaustausch-in-der-binnenschifffahrt-lockern"},"modified":"2016-11-22T15:31:00","modified_gmt":"2016-11-22T15:31:00","slug":"lander-wollen-zugel-fur-datenaustausch-in-der-binnenschifffahrt-lockern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1853368","title":{"rendered":"L\u00e4nder wollen Z\u00fcgel f\u00fcr Datenaustausch in der Binnenschifffahrt lockern"},"content":{"rendered":"<p>Der Verkehrsausschuss des Bundesrates fordert in seiner Stellungnahme zur Novelle des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes (siehe auch <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/auch-die-binnenschifffahrt-wird-vernetzt-und-automatisiert-1842503.html\">hier<\/a>), \u201enicht\u00f6ffentliche Stellen\u201c &#8211; also zum Beispiel private Transportbeteiligte \u2013 nur dann von der Datenweitergabe auszuschlie\u00dfen, wenn sie die Daten nachweislich zweckwidrig verwendet haben. Ein Ausschluss nur wegen unterbliebener Datenl\u00f6schung nach Abschluss des Transports, wie es der Regierungsentwurf vorsieht, sei unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig und auch in der entsprechenden Vorschrift f\u00fcr die Seeschifffahrt nicht enthalten.<\/p>\n<p><span><span>Der Bundesrat wird am Freitag im ersten Durchgang zum Gesetzentwurf Stellung nehmen.<\/span><\/span><\/p>\n<h5>F\u00fchrerscheintourismus auch in der Binnenschifffahrt<\/h5>\n<p>Bei der geplanten zentralen Bef\u00e4higungsdatei sieht der Verkehrsausschuss eine Regelungsl\u00fccke: Laut Gesetzentwurf sind nicht mehr bestehende Fahrererlaubnisse aus dem Register zu l\u00f6schen. In der Praxis sei aber zu beobachten, dass sich Schiffsf\u00fchrer, denen die (deutsche) Fahrerlaubnis mangels Eignung entzogen worden ist, mit einer ausl\u00e4ndischen Fahrerlaubnis unterwegs seien. N\u00f6tig sei daher, die Daten \u00fcber die endg\u00fcltige Entziehung einer deutschen Fahrerlaubnis auch \u00fcber den Zeitpunkt des Wegfalls dieser Fahrerlaubnis hinaus f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum zu speichern.<\/p>\n<h5>Wasserstra\u00dfenkategorisierung wirkt bis ins BinSchAufgG<\/h5>\n<p>Wenig \u00fcberraschend fordert der Verkehrsausschuss, den laut \u00a78 BinSchAufgG einzurichtenden L\u00e4nderfachausschuss beim BMVI beizubehalten. Der laut Gesetz \u201einsbesondere der Abstimmung der Interessen vor verkehrspolitischen Ma\u00dfnahmen\u201c dienende Aussschuss hat mit Abschaffung der Tarife 1993 rasant an Bedeutung verloren und zuletzt 1996 getagt. Das BMVI will ihn deshalb abschaffen.<\/p>\n<p>Die L\u00e4ndervertreter f\u00fchren ins Feld, dass eine Bund-L\u00e4nder-Abstimmung heute aktueller ist denn je: \u201eGerade vor dem Hintergrund der aktuellen Bestrebungen des Bundes, einzelne Bundeswasserstra\u00dfen an die L\u00e4nder abzugeben beziehungsweise diese verkehrsrechtlich zu &#8222;entwidmen&#8220;, wird eine gesetzliche Grundlage zur Abstimmung zwischen Bund und L\u00e4ndern als zwingend erforderlich angesehen.\u201c (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.bundesrat.de\/SharedDocs\/drucksachen\/2016\/0601-0700\/604-1-16.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=1\">Beschlussempfehlungen der Aussch\u00fcsse zur Novelle des BinSchAufgG<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verkehrsausschuss des Bundesrates fordert in seiner Stellungnahme zur Novelle des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes (siehe auch hier), \u201enicht\u00f6ffentliche Stellen\u201c &#8211; also zum Beispiel private Transportbeteiligte \u2013 nur dann von der Datenweitergabe auszuschlie\u00dfen, wenn sie die Daten nachweislich zweckwidrig verwendet haben. 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