{"id":1848889,"date":"2016-11-08T17:46:00","date_gmt":"2016-11-08T17:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/klare-aufruckregelung-fur-potenziellen-bedarf-gefordert"},"modified":"2016-11-08T17:46:00","modified_gmt":"2016-11-08T17:46:00","slug":"klare-aufruckregelung-fur-potenziellen-bedarf-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1848889","title":{"rendered":"Klare Aufr\u00fcckregelung f\u00fcr potenziellen Bedarf gefordert"},"content":{"rendered":"<p>Peter Westenberger vom G\u00fcterbahnverband NEE schlug am Montag bei der Anh\u00f6rung des Bundestags-Verkehrsauschusses zum Schienenteil des BVWP 2030 vor, die jetzige Formulierung \u201eSobald diese Projekte die \u00fcblichen Kriterien erf\u00fcllen, werden sie in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen\u201c durch ein verpflichtendes \u201esind sie in den Vordringlichen Bedarf aufzunehmen\u201c zu ersetzen.<\/p>\n<p>Die Allianz pro Schiene schlug alternativ vor, politisch unstrittige Projekte wie zum Beispiel den Ausbau des 740m-G\u00fcterzugnetzes sofort in den VB aufzunehmen und ggf. mit einer Fu\u00dfnote \u201eVorbehaltlich eines positiven Bewertungsergebnisses\u201c zu versehen. Dieser Weg war auch schon im 2003 beschritten worden.<\/p>\n<h5>Kosten unter Kontrolle bringen<\/h5>\n<p>Westenberger zeigte sich besorgt \u00fcber die Finanzierbarkeit von Neu- und Ausbau. \u201eWir m\u00fcssen uns mit den Forderungen nach Tunneln auseinandersetzen, die sich jetzt auf einige 100km summieren und die Bauzeiten in die L\u00e4nge ziehen wie auch die Kosten erh\u00f6hen\u201c, sagte er. Statt die l\u00e4rmgeplagten Anwohner am Mittelrhein noch jahrelang auf einen Basistunnel f\u00fcr den G\u00fcterverkehr warten zu lassen, sei es eventuell besser, mit punktuellen Tunneln und Trassenoptimierungen schneller Entlastung zu schaffen.<\/p>\n<h5>Diskriminierung gegen\u00fcber Stra\u00dfe?<\/h5>\n<p>VDV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin Henke und sein Amtskollege Dirk Flege von der Allianz pro Schiene kritisierten erneut, dass bei der Stra\u00dfe regionale Ortsumgehungen in den BVWP aufgenommen worden seien, bei der Schiene reine Nahverkehrsprojekte aber au\u00dfen vor blieben. Der zust\u00e4ndige SPD-Berichterstatter Gustav Herzog hielt dem im Gespr\u00e4ch mit dem Verkehrsbrief entgegen, dass der Bund auch so f\u00fcr den Gro\u00dfteil des SPNV-Neu- und Ausbaus aufkomme \u2013 sei es \u00fcber GVFG, LuFV-Anlage 8.7 oder Regionalisierungsmittel.<\/p>\n<h5>Methodenkritik dauert an<\/h5>\n<p>Prof. Thomas Siefer von der TU begr\u00fc\u00dfte den Umstieg auf eine fahrplanbasierte Infrastrukturplanung, auch wenn er erst im Aufstellungsprozess f\u00fcr den BVWP vorgenommen wurde und zur Folge hat, dass viele Projekte im potenziellen Bedarf zwischengeparkt sind. Mit dem neuen Ansatz sei die Wahrscheinlichkeit hoch, die Infrastruktur so zu bauen, wie sie in Zukunft erforderlich ist.<\/p>\n<p>Zum schlechten NKV vieler Schienenprojekte im Vergleich zu den Stra\u00dfenprojekten sagte er, ein Faktor sei, dass fast jede neue Stra\u00dfe die Verkehrssicherheit verbessere und damit ein monetarisierbarer Nutzen entstehe. Bei der Schiene hingegen sei die Sicherheit schon jetzt hoch und k\u00f6nne kaum verbessert werden. \u00dcber dieses Ungleichgewicht sollte das BMVI noch einmal nachdenken. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peter Westenberger vom G\u00fcterbahnverband NEE schlug am Montag bei der Anh\u00f6rung des Bundestags-Verkehrsauschusses zum Schienenteil des BVWP 2030 vor, die jetzige Formulierung \u201eSobald diese Projekte die \u00fcblichen Kriterien erf\u00fcllen, werden sie in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen\u201c durch ein verpflichtendes \u201esind sie in den Vordringlichen Bedarf aufzunehmen\u201c zu ersetzen. Die Allianz pro Schiene schlug alternativ vor, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1848889"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1848889"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1848889\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1848889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1848889"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1848889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}