{"id":1847090,"date":"2016-11-02T17:50:00","date_gmt":"2016-11-02T17:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/erneut-kritik-an-vorgaben-fur-berufskraftfahrerqualifikation"},"modified":"2016-11-02T17:50:00","modified_gmt":"2016-11-02T17:50:00","slug":"erneut-kritik-an-vorgaben-fur-berufskraftfahrerqualifikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1847090","title":{"rendered":"Erneut Kritik an Vorgaben f\u00fcr Berufskraftfahrerqualifikation"},"content":{"rendered":"<p>In einer Befragung des Bundesamtes f\u00fcr G\u00fcterverkehr (BAG) attestierten 51 Prozent der Fahrer ausgerechnet dem Weiterbildungsmodul \u201eFahrer\u201c, in dem es zum einen um gesunden Lebenswandel, zum anderen um Image und Kundenfreundlichkeit geht, \u201ekeine Auswirkungen\u201c.<\/p>\n<p>Dagegen bescheinigte jeweils knapp die H\u00e4lfte den Weiterbildungsmodulen zu Ladungssicherung und Sozialvorschriften \u2013 darunter fallen auch Lenk- und Ruehezeiten sowie Umgang mit dem Fahrtenschreiber \u2013 sogar langfristig positive Auswirkungen. Eher kurzfristig positive Auswirkungen sahen sie bei den Modulen zum Spritsparen und zur Fahrsicherheit.<\/p>\n<h5>Unternehmer kritisieren starre Intervalle<\/h5>\n<p>Die befragten Unternehmer beurteilten die Wirkung der Module \u00e4hnlich. Nur 15 Prozent glaubten, dass die Weiterbildung zu pr\u00e4ventiven Gesundheitsma\u00dfnahmen zu einer Verbesserung im Alltag f\u00fchrt; auch beim Thema Kundenfreundlichkeit \u00fcberwiegt knapp die Einsch\u00e4tzung, dass sich die Weiterbildung nicht positiv auswirkt. Die \u00fcbrigen Module werden \u00fcberwiegend positiv bewertet. An der Spitze stehen wie schon bei den Fahrern die Themen Lenk- und Ruhezeiten und Umgang mit dem Fahrtenschreiber.<\/p>\n<p>Kritik gab es teilweise an dem starren Zeitintervall von f\u00fcnf Jahren f\u00fcr die Wiederholungskurse. Die meisten Unternehmen bef\u00fcrworteten laut BAG zwar die Weiterbildungspflicht, jedoch in Form von j\u00e4hrlichen Aufbau-\/Auffrischungskursen zu den aktuellen technischen und gesetzgeberischen Entwicklungen.<\/p>\n<p>Gew\u00fcnscht wurde auch ein Test am Ende der Module, um den Lernerfolg zu dokumentieren.<\/p>\n<h5>Kritik an Weiterbildungsanbietern<\/h5>\n<p>Als klares Problem identifizierten die Unternehmer gro\u00dfe qualitative Unterschiede der Weiterbildungen \u201ebis hin zum missbr\u00e4uchlichen Umgang\u201c. Die gr\u00f6bsten Missst\u00e4nde \u2013 wie ungeignete R\u00e4ume, zu gro\u00dfe Teilnehmergruppen oder gar komplett fingierte Kurse &#8211; soll die j\u00fcngst vom Bundestag verabschiedete BKrfQG-Novelle beseitigen. Die besten Bewertungen bekamen In-House-Schulungen, f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfere Unternehmen eigene Mitarbeiter weiterqualifizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das BKrFQG geht auf die EU-Richtline 2003\/59\/EG zur\u00fcck. Ziel war, die damals in den Mitgliedstaaten sehr unterschiedlichen Ausbildungsstandards f\u00fcr Berufskraftfahrer anzun\u00e4hern. In der Richtlinie wird sowohl der Umfang der Aus- und Weiterbildung umrissen als auch ein verbindlicher Rahmen f\u00fcr die Inhalte vorgegeben. (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.bag.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Marktbeobachtung\/Turnusberichte_Arbeitsbedingungen\/Bericht_5E_Fahrerberufe_2016-I.html?nn=12716\">BAG-Bericht zu Arbeitsbedingungen im G\u00fcterverkehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Befragung des Bundesamtes f\u00fcr G\u00fcterverkehr (BAG) attestierten 51 Prozent der Fahrer ausgerechnet dem Weiterbildungsmodul \u201eFahrer\u201c, in dem es zum einen um gesunden Lebenswandel, zum anderen um Image und Kundenfreundlichkeit geht, \u201ekeine Auswirkungen\u201c. 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