{"id":1843976,"date":"2016-10-26T10:00:00","date_gmt":"2016-10-26T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/startschuss-fur-2-s-bahn-tunnel-munchen"},"modified":"2016-10-26T10:00:00","modified_gmt":"2016-10-26T10:00:00","slug":"startschuss-fur-2-s-bahn-tunnel-munchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1843976","title":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr 2. S-Bahn-Tunnel M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p>Das Finanzierungskonzept beruhe auf den verbindlichen und plausibilisierten Angeboten der Bauunternehmen, machte Landesverkehrsminister Joachim Herrmann am Dienstagabend zum Abschluss des Bahngipfels mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Ministerpr\u00e4sident Horst Seehofer und DB-Chef R\u00fcdiger Grube deutlich.<\/p>\n<h5>Politik verspricht ehrliche Kosten von Anfang an<\/h5>\n<p>Die Kosten werden im Basisfall mit 3,2 Mrd. EUR veranschlagt. Hinzu kommen Risiken von 660 Mio. EUR, von denen aber nur f\u00fcr 70 Mio. EUR eine Eintrittswahrscheinlichkeit von \u00fcber 50 Prozent ermittelt wurde. \u201eIch halte das f\u00fcr ehrlicher als mit 2,9 Mrd. EUR zu starten und dann alle zwei Jahre eine Diskussion zu haben\u201c, sagte Seehofer. 2012 war das Vorhaben noch mit knapp 2,1 Mrd. EUR veranschlagt worden.<\/p>\n<p>Von den 3,2 Mrd. EUR tragen der Bund 1,5 Mrd. EUR, das Land 1,4 Mrd. EUR, die Stadt M\u00fcnchen 155 Mio. EUR und die DB 150 Mio. EUR. Eventuelle Belastungen aus Risiken werden im Verh\u00e4ltnis 60:40 zwischen Bund und Land geteilt.<\/p>\n<h5>Komplizierte Finanzierungskonstruktion mit GVFG-Geld<\/h5>\n<p>Der Bundesanteil wird aus dem GVFG-Bundesprogramm (335 Mio. EUR\/Jahr) finanziert; damit das Programm aber nicht komplett von diesem einem Projekt beansprucht wird, wird die Belastung \u00fcber 30 Jahre gestreckt. Die fehlenden Bundesanteile wird der Freistaat vorfinanzieren. Seehofer betonte, dass wegen der Stammstrecke kein einziges anderes \u00d6PNV-Projekt in Bayern gef\u00e4hrdet sei.<\/p>\n<h5>\u201eLeuchtturmprojekt in der Abwicklung\u201c angek\u00fcndigt<\/h5>\n<p>Beim Bau sollen die Anregungen der Reformkommission Gro\u00dfprojekte einflie\u00dfen. So sei ein \u201ePartnering\u201c aller Beteiligten geplant, damit Konflikte fr\u00fchzeitig beigelegt werden und nicht vor Gericht landen, erl\u00e4uterte Dobrindt. Auch sei w\u00e4hrend des Baus eine kontinuierliche Risikobetrachtung geplant. \u201eDas Projekt soll auch ein Leuchtturmprojekt in der Abwichlung sein.\u201c<\/p>\n<p>Der Baubeginn ist f\u00fcr das Fr\u00fchjahr 2017 geplant. Die Inbetriebnahme sagte DB-Chef Grube f\u00fcr den Fahrplanwechsel Ende 2026 zu.<\/p>\n<h5>Herrmann druckst bei NKV herum<\/h5>\n<p>Auff\u00e4llig zugekn\u00f6pft zeigte sich Herrmann in der live \u00fcbertragenen Pressekonferenz zu einer Frage nach dem Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnis. Eine Zahl nannte er nicht und sagte stattdessen nur, dass das NKV auch im ung\u00fcnstigsten Fall positiv sein werde. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Finanzierungskonzept beruhe auf den verbindlichen und plausibilisierten Angeboten der Bauunternehmen, machte Landesverkehrsminister Joachim Herrmann am Dienstagabend zum Abschluss des Bahngipfels mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Ministerpr\u00e4sident Horst Seehofer und DB-Chef R\u00fcdiger Grube deutlich. Politik verspricht ehrliche Kosten von Anfang an Die Kosten werden im Basisfall mit 3,2 Mrd. EUR veranschlagt. Hinzu kommen Risiken von 660 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1843976"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1843976"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1843976\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1843976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1843976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1843976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}