{"id":1840424,"date":"2016-10-12T13:09:00","date_gmt":"2016-10-12T13:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/co2-in-der-luftfahrt-was-nun-europa"},"modified":"2016-10-12T13:09:00","modified_gmt":"2016-10-12T13:09:00","slug":"co2-in-der-luftfahrt-was-nun-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1840424","title":{"rendered":"CO2 in der Luftfahrt: Was nun, Europa?"},"content":{"rendered":"<p><span>Und zwar vornehmlich die, wie es mit dem europ\u00e4ischen Programm zur Verringerung des CO2-Aussto\u00dfes in der Luftfahrt weitergehen soll. Zur Erinnerung: 2012 hatte die EU ihr seit 2005 bestehendes ETS-System auf die Flugfahrt ausgedehnt. Es hagelte Kritik aus der ganzen Welt, die EU schr\u00e4nkte ETS auf innereurop\u00e4ische Fl\u00fcge ein unter dem Vorbehalt, dass ICAO bis sp\u00e4testens 2016 ein weltweit g\u00fcltiges Programm zur CO2-Reduzierung im Flugverkehr auf den Weg bringt.<\/span><\/p>\n<p><span>Das ist jetzt geschehen. Eine Wiederausweitung von ETS auch auf alle interkontinentale Fl\u00fcge ist damit vom Tisch. Auf innereurop\u00e4ischen Fl\u00fcgen gilt ETS noch bis 2017. Was danach mit ETS passiert, muss die EU in den kommenden Monaten entscheiden. Dabei bahnt sich Streit an. <\/span><\/p>\n<h5><span>Kommission bleibt erstmal f\u00f6rmlich<\/span><\/h5>\n<p><span>Seitens der EU-Kommission bleibt man zun\u00e4chst f\u00f6rmlich. Gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief teilt sie mit: &#8222;Wie in den Vertr\u00e4gen vorgesehen, wird die Kommission \u00fcber die Ergebnisse der ICAO-Versammlung dem Rat und Parlament Berichterstatten. Die Kommission wird die Beschl\u00fcsse genau pr\u00fcfen und \u00fcber eine eventuelle Anpassung der Zielrichtung von ETS nachdenken.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span>Kritiker des auf der ICAO-Versammlung beschlossenen Systems f\u00fcrchten, dass die Pl\u00e4ne der EU-Kommission dahin laufen k\u00f6nnten, ETS auch innereurop\u00e4isch abzuschaffen. &#8222;Die Argumentation der Kommission wird vermutlich in die Richtung laufen, dass keine zwei verschiedenen Systeme parallel bestehen sollen &#8211; ETS und Offsetting&#8220;, hei\u00dft es von einem Experten im Europaparlament. <\/span><\/p>\n<h5><span>Kritiker im Parlament<\/span><\/h5>\n<p><span>Das Parlament ist die EU-Institution, in der es die meisten Unzufriedenen mit dem ICAO-Deal gibt. Widerstand von ihrer Seite scheint vorprogrammiert, sollte die EU-Kommission vorschlagen, ETS auch innereurop\u00e4isch abzuschaffen. Dabei kommen diese Kritiker nicht nur von den per se als Umweltsch\u00fctzer einzustufenden Vertretern wie beispielsweise den Gr\u00fcnen. Der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese hatte als Berichterstatter im Umweltausschuss das Dossiers ETS im Flugverkehr betreut und sich dabei als gl\u00fchender Verfechter einer strengen Linie gegeben. Den ICAO-Beschluss bezeichnete er jetzt als &#8222;unambitioniert&#8220;.<\/span><\/p>\n<p><span>Liese ist deshalb auch einer derjenigen, der ETS \u00fcber 2017 hinaus f\u00fcr den innereurop\u00e4ischen Flugverkehr fordert. Dazu h\u00e4tte sich auch die Mehrheit der anderen Abgeordneten in einer Resolution bekannt. Dort hei\u00dft es in Paragraph 28: &#8222;In jedem Fall werden innereurop\u00e4ische Fl\u00fcge weiterhin im EU Emissionshandel einbezogen bleiben.&#8220; (kw)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und zwar vornehmlich die, wie es mit dem europ\u00e4ischen Programm zur Verringerung des CO2-Aussto\u00dfes in der Luftfahrt weitergehen soll. Zur Erinnerung: 2012 hatte die EU ihr seit 2005 bestehendes ETS-System auf die Flugfahrt ausgedehnt. 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