{"id":1837041,"date":"2016-09-29T13:30:00","date_gmt":"2016-09-29T13:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/streit-um-klimaschutz-im-verkehr-geht-weiter"},"modified":"2016-09-29T13:30:00","modified_gmt":"2016-09-29T13:30:00","slug":"streit-um-klimaschutz-im-verkehr-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1837041","title":{"rendered":"Streit um Klimaschutz im Verkehr geht weiter"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDas ist vielleicht weniger als mancher Umweltpolitiker w\u00fcnscht, und es wird auch nicht weniger, wie sich vielleicht mancher Verkehrspolitiker w\u00fcnscht.\u201c Sie forderte den anwesenden Verkehrsstaatssekret\u00e4r Rainer Bomba auf, Behauptungen der Linken-Verkehrsexpertin Sabine Leidig nachzugehen, wonach Mitarbeiter des BMVI gesagt h\u00e4tten, Klimaschutz sei ihnen egal. \u201eDamit h\u00e4tte ich ein Problem\u201c, warnte sie ihn.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen-Verkehrsexpertin Valerie Wilms forderte, im BVWP 2030 viel genauer abzubilden, wo positive Angebote f\u00fcr eine Verlagerung von der Stra\u00dfe auf Schiene und Wasserstra\u00dfe gemacht werden k\u00f6nnen. \u201eIch will niemanden zwingen, auf etwas zu verzichten\u201c, sagte sie unter Hinweis auf die leidvollen Erfahrungen ihrer Partei mit dem Vorschlag eines \u201eVeggie-Day\u201c.<\/p>\n<h5>Wilms fordert deutliche Preissignale<\/h5>\n<p>Weiter pl\u00e4dierte Wilms daf\u00fcr, die bisherige Gie\u00dfkannenmethode f\u00fcr die F\u00f6rderung alternativer Antriebe zu beenden und stattdessen eine \u201eklare Ansage zu machen, wohin die Reise geht\u201c. Auch m\u00fcsse \u00fcberlegt werden, wie das Preisgef\u00fcge f\u00fcr Kraftstoffe so ver\u00e4ndert werden kann, dass alternative Kraftstoffe auch wirtschaftlich darstellbar sind.<\/p>\n<h5>Auff\u00e4llige Stille um Autobahngesellschaft<\/h5>\n<p>Bemerkenswert unauff\u00e4llig wurde das Thema Bundesautobahngesellschaft abgehandelt. Bomba skizzierte kurz eine bundeseigene GmbH, die die Autobahnen \u00fcber ihren gesamten Lebenszyklus betreut. \u201eIch hoffe, dass wir uns mit den L\u00e4ndern noch einigen k\u00f6nnen. Ich glaube, dass wir in dieser Legislaturperiode noch ein Gesetz verabschieden k\u00f6nnen.\u201c Eduard Oswald, Pr\u00e4sident von Pro Mobilit\u00e4t, formulierte lediglich die Frage, ob es eine Kompromisslinie f\u00fcr die Bundesfernstra\u00dfengesellschaft gibt. Wilms sprach sich f\u00fcr die Autobahngesellschaft aus, weil dann \u00d6PP \u00fcberfl\u00fcssig w\u00fcrden.<\/p>\n<h5>Neue Akzente bei Pro Mobilit\u00e4t<\/h5>\n<p>Deutlich wurde, dass der neue Verbandspr\u00e4sident ein breiteres Themenspektrum im Blick hat als sein Vorg\u00e4nger Peter Fischer: Um die Akzeptanz f\u00fcr den Verkehrstr\u00e4ger Stra\u00dfe zu sichern, m\u00fcsse L\u00e4rmschutz \u201eh\u00f6chste Priorit\u00e4t\u201c haben, sagte er. Auch die Verkehrssicherheit sei extrem wichtig. Besorgt zeigte er sich \u00fcber die Entwicklung in den letzten beiden Jahren. 2016 zeichne sich zwar wieder eine g\u00fcnstige Entwicklung ab; se sei aber zweifelhaft, ob die ehrgeizigen Ziele eingehalten werden k\u00f6nnten. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas ist vielleicht weniger als mancher Umweltpolitiker w\u00fcnscht, und es wird auch nicht weniger, wie sich vielleicht mancher Verkehrspolitiker w\u00fcnscht.\u201c Sie forderte den anwesenden Verkehrsstaatssekret\u00e4r Rainer Bomba auf, Behauptungen der Linken-Verkehrsexpertin Sabine Leidig nachzugehen, wonach Mitarbeiter des BMVI gesagt h\u00e4tten, Klimaschutz sei ihnen egal. \u201eDamit h\u00e4tte ich ein Problem\u201c, warnte sie ihn. 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