{"id":1818410,"date":"2016-08-04T14:38:00","date_gmt":"2016-08-04T14:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/hkx-und-db-beenden-ticket-kooperation"},"modified":"2016-08-04T14:38:00","modified_gmt":"2016-08-04T14:38:00","slug":"hkx-und-db-beenden-ticket-kooperation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1818410","title":{"rendered":"HKX und DB beenden Ticket-Kooperation"},"content":{"rendered":"<p>Darauf h\u00e4tten sich beide Unternehmen einvernehmlich geeinigt, erkl\u00e4rten sie am Donnerstag. Die Regelung war im Februar 2015 eingef\u00fchrt worden, um den Fahrg\u00e4sten auf der Strecke Hamburg-K\u00f6ln die Buchung zu erleichtern und ihnen eine gr\u00f6\u00dfere Auswahl zu bieten.<\/p>\n<p>Nach anderthalb Jahren habe \u201esich gezeigt, dass mit der Kooperation nicht alle beabsichtigten Ziele erreicht wurden. Insbesondere sei es \u201ein der Praxis zu einer Reihe von praktischen Problemen\u201c gekommen, hie\u00df es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Eines davon sei gewesen, dass Fahrg\u00e4ste mit HKX-Ticket, bei denen die Sitzplatzreservierung im Fahrpreis inklusive ist, h\u00e4ufig auf von DB-Ticket-Inhabern besetzte Pl\u00e4tze trafen. Das habe \u201egerade in vollen Z\u00fcgen immer wieder zu Diskussionen zwischen den Fahrg\u00e4sten und dem Personal gef\u00fchrt\u201c, erkl\u00e4rte HKX-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Carsten Carstensen. \u00dcberhaupt sei es an stark nachgefragten Reisetagen \u201eimmer wieder zu \u00dcberf\u00fcllungen\u201c gekommen, da im HKX auch das Sch\u00f6ne-Wochenende-Ticket anerkannt wurde.<\/p>\n<p>Als die Regelung im Februar 2015 eingef\u00fchrt wurde, stiegen die Fahrgastzahlen im HKX um 20 Prozent. Das sagt aber nichts \u00fcber die Erl\u00f6ssituation aus, denn die Tickets der Umsteiger werden zwischen den Unternehmen verrechnet. \u201eWir bedauern, dass sich die Tarifkooperation f\u00fcr HKX nicht gelohnt hat und beide Systeme in der Praxis nicht miteinander vereinbar waren\u201c, erkl\u00e4rte Mario Theis der Marketingleiter der DB Regio AG.<\/p>\n<p>Die Vereinbarung galt au\u00dferdem als eine Art B\u00fcndnis gegen den Fernbus. HKX-Tickets sind zwar teurer als Bustickets, aber g\u00fcnstiger als DB-Bahntickets. Ein regul\u00e4res Ticket f\u00fcr die Verbindung Hamburg-K\u00f6ln-Hamburg ist online ab 18 Euro zu haben. W\u00e4hrend zwischen Hamburg und K\u00f6ln die Fahrzeiten von HKX und DB vergleichbar sind, hat der private Anbieter einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil bei der Ausweitung des Angebots im vergangenen Dezember nach Frankfurt zu sp\u00fcren bekommen: Zwischen K\u00f6ln und Frankfurt ist die ICE-Fahrzeit von g\u00fcnstigstenfalls einer Stunde unschlagbar. Der HKX braucht zweieinhalb. Ab 1. September wird daher auch diese Ausweitung wieder eingestellt und die Plandienste allgemein auf die Zeit von Freitag bis Montag beschr\u00e4nkt. \u201e<span><span><span>HKX wird sich als attraktiver Anbieter von g\u00fcnstigen Zugreisen wieder ganz auf seinen Kernmarkt zwischen dem Rheinland und Hamburg konzentrieren\u201c, <\/span><\/span><\/span><span><span><span>sagte Carstensen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>D<\/span><\/span><\/span><span><span><span>ie Beziehungen zwischen der DB und dem Konkurrenten HKX sind alles andere als ungetr\u00fcbt. HKX hatte sich, nachdem man 2012 die Hamburg-K\u00f6ln-Strecke eingerichtet hatte, \u00fcber Benachteiligungen durch die DB beim <\/span><\/span><\/span><span><span><span>Netzzugang und beim <\/span><\/span><\/span><span><span><span>Fahrkartenverkauf beschwert. Andere Wettbewerber strengten wegen vergleichbarer Beschwerden ein Kartellverfahren an, das nach zweieinhalb Jahren im Mai 2016 endete. In einem Vergleich versprach die DB unter anderem, Ladenmietern in ihren Bahnh\u00f6fen den <\/span><\/span><\/span><span><span><span>V<\/span><\/span><\/span><span><span><span>erkauf von Konkurrenztickets nicht mehr per Mietvertrag zu verbieten.(tr)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Darauf h\u00e4tten sich beide Unternehmen einvernehmlich geeinigt, erkl\u00e4rten sie am Donnerstag. Die Regelung war im Februar 2015 eingef\u00fchrt worden, um den Fahrg\u00e4sten auf der Strecke Hamburg-K\u00f6ln die Buchung zu erleichtern und ihnen eine gr\u00f6\u00dfere Auswahl zu bieten. Nach anderthalb Jahren habe \u201esich gezeigt, dass mit der Kooperation nicht alle beabsichtigten Ziele erreicht wurden. 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