{"id":1815642,"date":"2016-07-27T15:43:00","date_gmt":"2016-07-27T15:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/automatische-lokomotiven-rollen-an"},"modified":"2016-07-27T15:43:00","modified_gmt":"2016-07-27T15:43:00","slug":"automatische-lokomotiven-rollen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1815642","title":{"rendered":"Automatische Lokomotiven rollen an"},"content":{"rendered":"<p>Schon vor einer Woche startete das Bundesverkehrsministerium eine Ausschreibung zum \u201eForschungs- und Entwicklungsprojekt Autonomes Fahren Eisenbahnverkehr\u201c. Es geht dabei um einen Dienstleistungsauftrag, die derzeitigen Projekte aufzulisten und zu bewerten. Die Sicherheitsanforderungen sollen analysiert und eventuelle Probleme benannt werden. Schlie\u00dflich geht es um die \u201ePr\u00fcfung der Eignung der bestehenden Rahmenbedingungen in Deutschland\u201c.<\/p>\n<p>Hintergrund ist, dass angesichts bereits laufender Versuche, unter anderem von Siemens und eben der Deutschen Bahn, das Eisenbahn-Bundesamt als nachgeordnete Beh\u00f6rde des Ministeriums vor der Aufgabe steht, die normativen Rahmenbedingungen f\u00fcr automatisches Fahren auf der Schiene festzulegen. In der Leistungsbeschreibung noch nicht erw\u00e4hnt wird der Umstand, dass die einschl\u00e4gigen Technologien aller Wahrscheinlichkeit nach europ\u00e4isch einheitlich normiert werden m\u00fcssen, damit zum Beispiel grenz\u00fcberschreitendes automatisches Fahren problemlos m\u00f6glich ist. Die Ausschreibung l\u00e4uft bis Ende August, unmittelbar danach soll der Gewinner Mitte September die Arbeit aufnehmen. Er hat dann ein Jahr Zeit f\u00fcr seine Analysen.<\/p>\n<p>\u201eWir gehen davon aus, dass wir sp\u00e4testens 2025 vollautomatische Z\u00fcge auf der Schiene fahren und mit der Digitalisierung der Schiene einen wesentlichen Schritt vorangehen\u201c, sagte Grube. Schon Mitte Dezember vergangenen Jahres hatte er drei Pilotprojekte aus diesem Bereich genannt, an denen die Bahn arbeite. Dabei handelte es sich zum ersten darum, auf der Erzgebirgsbahn einen Triebwagen der Baureihe 642 f\u00fcr das automatische Fahren vorzubereiten, indem bereits bestehende Fahrassistenzsystem weiterentwickelt werden. Zum zweiten ist eine Streckenlok der \u201eVectron\u201c-Reihe von Siemens in Zusammenarbeit mit dem Elektrokonzern zum Demonstrator ausgebaut worden. Und schlie\u00dflich besch\u00e4ftigt sich die Bahn damit, eine vollautomatische Rangierlokomotive bei der Zugbildung am Ablaufberg einzusetzen.<\/p>\n<p>Das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) schlie\u00dflich meldete am Mittwoch, es habe mit der europ\u00e4ischen Eisenbahnindustrie und -forschung intensive Zusammenarbeit vereinbart, bei der es im Rahmen der EU-Initiative Shift2Rail darum gehe, \u201eden Wandel des europ\u00e4ischen Eisenbahnverkehrs hin zu einem leistungsf\u00e4higen und \u00f6konomischen Transportsystem (zu) st\u00e4rken\u201c. Daf\u00fcr sollen gemeinsam mit der EU 920 Millionen Euro investiert werden. Eines der Ziele ist die Weiterentwicklung des automatischen Fahrens, aber es geht auch um Leichtbau und andere Gewerke. Insgesamt vier DLR-Institute arbeiten an der Weiterentwicklung der Eisenbahn-Systemtechnik. Grobes Ziel ist eine Verdoppelung der Kapazit\u00e4t und eine Halbierung der Kosten bis 2050.<\/p>\n<p>Externe Links: <a href=\"https:\/\/www.evergabe-online.de\/tenderdetails.html?2&#038;id=131232\">Halbjahres-Pk der DB<\/a> , <a href=\"https:\/\/www.evergabe-online.de\/tenderdetails.html?2&#038;id=131232\">Ausschreibung BMVI<\/a> , <a href=\"http:\/\/www.dlr.de\/dlr\/desktopdefault.aspx\/tabid-10081\/151_read-18503\/#\/gallery\/23596\">DLR-Kooperation<\/a><\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon vor einer Woche startete das Bundesverkehrsministerium eine Ausschreibung zum \u201eForschungs- und Entwicklungsprojekt Autonomes Fahren Eisenbahnverkehr\u201c. Es geht dabei um einen Dienstleistungsauftrag, die derzeitigen Projekte aufzulisten und zu bewerten. Die Sicherheitsanforderungen sollen analysiert und eventuelle Probleme benannt werden. Schlie\u00dflich geht es um die \u201ePr\u00fcfung der Eignung der bestehenden Rahmenbedingungen in Deutschland\u201c. 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