{"id":1811915,"date":"2016-07-13T17:10:00","date_gmt":"2016-07-13T17:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/senioren-uberdurchschnittlich-oft-schuld-an-verkehrsunfallen"},"modified":"2016-07-13T17:10:00","modified_gmt":"2016-07-13T17:10:00","slug":"senioren-uberdurchschnittlich-oft-schuld-an-verkehrsunfallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1811915","title":{"rendered":"Senioren \u00fcberdurchschnittlich oft schuld an Verkehrsunf\u00e4llen"},"content":{"rendered":"<p>Wie aus der detallierten Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes f\u00fcr 2015 hervorgeht, waren sie zwar nur an 5,5 Prozent aller Pkw-Unf\u00e4lle mit Personenschaden beteiligt, aber in 75,1 Prozent der F\u00e4lle Hauptverursacher. Selbst bei der bekannten Problemgruppe der 18-25-J\u00e4hrigen liegt der Anteil der Hauptverursacher mit 65,4 Prozent geringer. In der Gruppe der Senioren zwischen 65 und 75 Jahren liegt der Anteil der Hauptverursacher mit 60,7 Prozent nur leicht \u00fcber dem Durchschnitt aller Altersklassen von 55,5 Prozent.<\/p>\n<p>Zumindest auff\u00e4llig sind auch die Zahlen zu Pedelec-Unf\u00e4llen: Laut Destatis-Pr\u00e4sident Dieter Sarreither waren 80,6 Prozent aller get\u00f6teten Pedelec-Fahrer waren 65 Jahre und \u00e4lter, wobei die ab 75-J\u00e4hrigen alleine 61,1 Prozent ausmachten. \u201eDaraus kann jedoch nicht geschlossen werden, dass \u00e4ltere Nutzer von Pedelecs \u00fcberfordert sind\u201c, betonte er. Vielmehr w\u00fcrden Pedelec wahrscheinlich \u00fcberwiegend von \u00e4lteren Menschen genutzt.<\/p>\n<h5>Handy als Unfallursache noch im Dunkeln<\/h5>\n<p>Sofern das Verhalten der Fahrzeugf\u00fchrer zu Unf\u00e4llen mit Personensch\u00e4den f\u00fchrte, lagen Fehler beim Abbiegen, Wenden, R\u00fcckw\u00e4rtsfahren sowie beim Ein- und Anfahren mit 16 Prozent an der Spitze, dicht gefolgt vom Missachten der Vorfahrt, zu geringem Abstand und unangemessener Geschwindigkeit. Ablenkung durch Handy- oder Tabletbenutzung werde von der Polizei derzeit nicht statistisch erfasst, erl\u00e4uterte Mirjam Bick vom Statistischen Bundesamt bei der Vorstellung der Zahlen in Berlin.<\/p>\n<h5>Kein R\u00fcckgang bei get\u00f6teten Fu\u00dfg\u00e4ngern und Radfahrern<\/h5>\n<p>Unklar blieb, warum die Zahl der get\u00f6teten Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger seit 2010 nicht mehr nachhaltig zur\u00fcckgeht. Bick sagte, es gebe \u2013 anders als f\u00fcr den Kfz-Verkehr \u2013 zum Beispiel keine zuverl\u00e4ssigen Zahlen zur Verkehrsleistung.<\/p>\n<p>Die endg\u00fcltigen Zahlen der Statistiker best\u00e4tigen, dass 2015 zum zweiten Mal in Folge die Zahl der Verkehrstoten angestiegen ist, und zwar um 2,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr auf 3459 (siehe auch <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/2015-erneut-mehr-verkehrstote-als-im-vorjahr-1765978.html\">hier<\/a>). Die Zahl der Leichtverletzten stieg um 1,2 Prozent, w\u00e4hrend die der Schwerverletzten gleich blieb. (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressekonferenzen\/2016\/Unfallentwicklung_2015\/unfallentwicklung_uebersicht.html\">Begleitmaterial zur Unfallstatistik 2015<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie aus der detallierten Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes f\u00fcr 2015 hervorgeht, waren sie zwar nur an 5,5 Prozent aller Pkw-Unf\u00e4lle mit Personenschaden beteiligt, aber in 75,1 Prozent der F\u00e4lle Hauptverursacher. Selbst bei der bekannten Problemgruppe der 18-25-J\u00e4hrigen liegt der Anteil der Hauptverursacher mit 65,4 Prozent geringer. 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