{"id":1799796,"date":"2016-06-03T11:36:00","date_gmt":"2016-06-03T11:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/eu-empfiehlt-masvollen-umgang-mit-neuen-mitfahrdiensten"},"modified":"2016-06-03T11:36:00","modified_gmt":"2016-06-03T11:36:00","slug":"eu-empfiehlt-masvollen-umgang-mit-neuen-mitfahrdiensten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1799796","title":{"rendered":"EU empfiehlt ma\u00dfvollen Umgang mit neuen Mitfahrdiensten"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie europ\u00e4ische Wirtschaft braucht Produkt- und Dienstleistungsinnovationen, wenn sie wettbewerbsf\u00e4hig bleiben will\u201c, erkl\u00e4rte der f\u00fcr Innovationen zust\u00e4ndige Kommissar Jyrki Katainen am Donnerstag in Br\u00fcssel bei der Vorstellung von Leitlinien f\u00fcr derartige Gesch\u00e4ftsmodelle. \u201eDer n\u00e4chste Schritt k\u00f6nnte hier von der kollaborativen Wirtschaft ausgehen.\u201c Die bisher ungleiche Behandlung in den Mitgliedstaaten schaffe Unsicherheit f\u00fcr Anbieter wie Verbraucher. Die Leitlinien sollten ein einheitliches Agieren erleichtern.<\/p>\n<p>Eckpunkte sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Plattformen sollten keinen Genehmigungs- oder Zulassungsanforderungen unterliegen, wenn sie lediglich als Vermittler zwischen Verbrauchern und den Anbietern der eigentlichen Dienstleistung auftreten (z. B. Bef\u00f6rderung oder Unterkunft). Zwischen gelegentlichen und gewerbsm\u00e4\u00dfigen Erbringern von Dienstleistungen sollte anhand von Schwellenwerten unterschieden werden.<\/li>\n<li>Gemeinsame Plattformen k\u00f6nnen von der Haftung f\u00fcr die Leistung der eigentlichen Dienstanbieter ausgenommen werden, sollten jedoch nicht von der Haftung f\u00fcr von ihnen selbst angebotene Dienstleistungen wie Zahlungsabwicklungen ausgenommen werden.<\/li>\n<li>Die Mitgliedstaaten sollten daf\u00fcr sorgen, dass Verbraucher gut vor unlauteren Gesch\u00e4ftspraktiken gesch\u00fctzt werden, ohne dass unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Pflichten f\u00fcr Privatpersonen entstehen, die nur gelegentlich Dienstleistungen erbringen.<\/li>\n<li>Die Mitgliedstaaten k\u00f6nnten bei der Entscheidung, ob jemand als Besch\u00e4ftigter einer Plattform gilt, m\u00f6glicherweise Kriterien wie das Vorliegen eines Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisses, die Art der Arbeit und die Frage der Entlohnung heranziehen.<\/li>\n<li>Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Anwendung der Steuervorschriften in der kollaborativen Wirtschaft zu vereinfachen und klarer zu gestalten. Im Gegenzug sollen die Plattformen der kollaborativen Wirtschaft uneingeschr\u00e4nkt mit den nationalen Beh\u00f6rden kooperieren, damit sie Wirtschaftst\u00e4tigkeiten erfassen und Steuern leichter erheben k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Kommission will Ver\u00e4nderungen der Preise und der Qualit\u00e4t der Dienstleistungen verfolgen sowie gegebenenfalls Probleme aufzeigen, die auf unterschiedliche nationale Regelungen oder Regelungsl\u00fccken zur\u00fcckgehen. (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/DocsRoom\/documents\/16881\/attachments\/2\/translations\/de\/renditions\/native\">Mitteilung &#8211; Europ\u00e4ische Agenda f\u00fcr die kollaborative Wirtschaft <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie europ\u00e4ische Wirtschaft braucht Produkt- und Dienstleistungsinnovationen, wenn sie wettbewerbsf\u00e4hig bleiben will\u201c, erkl\u00e4rte der f\u00fcr Innovationen zust\u00e4ndige Kommissar Jyrki Katainen am Donnerstag in Br\u00fcssel bei der Vorstellung von Leitlinien f\u00fcr derartige Gesch\u00e4ftsmodelle. \u201eDer n\u00e4chste Schritt k\u00f6nnte hier von der kollaborativen Wirtschaft ausgehen.\u201c Die bisher ungleiche Behandlung in den Mitgliedstaaten schaffe Unsicherheit f\u00fcr Anbieter wie Verbraucher. 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