{"id":1794496,"date":"2016-05-18T14:28:00","date_gmt":"2016-05-18T14:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/weltverkehrsforum-macht-sich-fur-neue-fahrdienste-stark"},"modified":"2016-05-18T14:28:00","modified_gmt":"2016-05-18T14:28:00","slug":"weltverkehrsforum-macht-sich-fur-neue-fahrdienste-stark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1794496","title":{"rendered":"Weltverkehrsforum macht sich f\u00fcr neue Fahrdienste stark"},"content":{"rendered":"<p>Der klassische Taxiverkehr stagniere, stellte Co-Autor Philippe Crist fest. Neue App-basierte Dienste k\u00f6nnten m\u00f6glicherweise die Nutzung des eigenen Pkw besser ersetzen, ohnehin notwendige Pkw-Fahrten besser nutzen und neue Formen des \u00f6ffentlichen (Nah-) Verkehrs darstellen. Laut Studie ist die St\u00e4rke der neuen Anbieter im Gegensatz zum Taxi, dass sie im st\u00e4dte- und l\u00e4nder\u00fcbergreifend eine einheitliche \u201eBenutzeroberfl\u00e4che\u201c und vergleichbaren Service anbieten.<\/p>\n<p>Dennoch sei eine Regulierung notwendig, um dem Kunden zum Beispiel beim \u201eHeranwinken\u201c eines Fahrzeugs eine gewisse Sicherheit zu bieten, betonte Crist. Bei vorbestellten Fahrzeuge k\u00f6nne der Vermittler die Filterfunktion \u00fcbernehmen. Crist betonte, Prinzip jeglicher Regulierung m\u00fcsse sein, die Interessen des Verbrauchers und des Staates (Steuern!) zu sch\u00fctzen \u2013 nicht die einer m\u00f6glicherweise bedrohten Branche.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Studie skizziert l\u00e4nderunabh\u00e4ngig vier Eckpunkte f\u00fcr eine Regulierung:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Fokus auf die Bed\u00fcrfnisse der Verbraucher und auf den gesamtgesellschaftliche Nutzen: Sichergestellt werden sollten gleicher Zugang, Sicherheit, Verbraucherwohl und Nachhaltigkeit<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Den regulatorischen Rahmen einfach und einheitlich halten: Es sollte vermieden werden, verschiedene Kategorien von Anbietern schaffen. Sofern Unterscheidungen erforderlich sind, m\u00fcssen sie klar definiert sein, begr\u00fcndet haben und regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert werden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Den regulatorischen Rahmen innovativ und flexibel gestalten: So k\u00f6nnten Fahrpreise f\u00fcr Zwecke der Besteuerung automatisch erfasst werden. Das Fahrzeugzustand und das Fahrverhalten lie\u00dfe sich telematisch \u00fcberwachen. Experimentierklauseln sollten es erm\u00f6glichen, schnell neue Entwicklungen ausprobieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Daten als Ware: Anbieter von Fahrdienstleistungen sollten die Wahl bekommen zwischen einem einfacheren und einem strengeren Aufsichtsrahmen, wenn sie im Gegenzug f\u00fcr eine \u201eleichtere\u201c Regulierung ihrerseits den Beh\u00f6rden Daten zur Verf\u00fcgung stellen, die diese f\u00fcr die Umsetzung gesamtgesellschaftlicher Ziele nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine Fahrpreisregulierung sei denkbar, sollte sich aber nicht am heutigen Taxipreis orientieren, da damit der Nutzen f\u00fcr die Allgemeinheit eingeschr\u00e4nkt werde, sagte Philippe.<\/p>\n<p>ITF-Generalsekret\u00e4r Jose Viegas betonte, dass die Studie unabh\u00e4ngig von den Besonderheiten einzelner L\u00e4nder angelegt sei. Das Weltverkehrsforum k\u00f6nne aber auch an nationale Gegebenheiten Studien erstellen. (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link: <\/b>ITF-Studie <a href=\"http:\/\/www.itf-oecd.org\/sites\/default\/files\/docs\/app-ride-taxi-regulation.pdf\">App-based Ride and Taxi Services<\/a> (englisch)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der klassische Taxiverkehr stagniere, stellte Co-Autor Philippe Crist fest. Neue App-basierte Dienste k\u00f6nnten m\u00f6glicherweise die Nutzung des eigenen Pkw besser ersetzen, ohnehin notwendige Pkw-Fahrten besser nutzen und neue Formen des \u00f6ffentlichen (Nah-) Verkehrs darstellen. 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