{"id":1793248,"date":"2016-05-12T12:24:00","date_gmt":"2016-05-12T12:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/viele-fragen-offen-bei-kunftiger-mautarchitektur"},"modified":"2016-05-12T12:24:00","modified_gmt":"2016-05-12T12:24:00","slug":"viele-fragen-offen-bei-kunftiger-mautarchitektur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1793248","title":{"rendered":"Viele Fragen offen bei k\u00fcnftiger Mautarchitektur"},"content":{"rendered":"<p>Dobrindt sagte, \u201e<span><span><span>in der Ausschreibung zum Wegekostengutachten gibt es meiner Kenntnis nach keinen Auftrag, eine Omnibusmaut zu berechnen.\u201c Das w\u00e4re insofern \u00fcberraschend, als selbst im alten Wegekostengutachten 2013-2017 \u2013 als Fernbusse noch keine Rolle spielten \u2013 eine Busmaut berechnet wurde. Laut Gesetzentwurf sei allerdings eine Fernbusmaut bis Ende 2017 zu pr\u00fcfen. Der Auftrag f\u00fcr das neue Wegekostengutachten 2018-2022 hat nach Angaben aus Fachkreisen das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h5><span>\u201e<span><span>Sehe keine Mautl\u00fccke\u201c<\/span><\/span><\/span><\/h5>\n<p><span><span><span>Dobrindt <\/span><\/span><\/span>wich er der Frage aus, was mit der \u201eMautl\u00fccke\u201c zwischen 3,5t und 7,5t geschehen soll, wenn es eines Tages eine Pkw-Vignette gibt. \u201e<span><span><span>Ich sehe die von Ihnen beschriebene Mautl\u00fccke nicht\u201c, sagte er zum Gr\u00fcnen-Fraktionsvize Oliver Krischer. Die Lkw-Maut betreffe vorrangig das Gewerbe, die Pkw-Maut vorrangig den privaten Verkehr. Der Gesetzentwurf beinhalte aber einen Pr\u00fcfauftrag f\u00fcr diese Fragen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h5><span><span><span>Streit \u00fcber Ausweichverkehre<\/span><\/span><\/span><\/h5>\n<p><span><span><span>Die Gr\u00fcnen-Verkehrsexpertin Valerie Wilms warf Dobrindt vor, bei der Bemautung inner\u00f6rtlicher Bundesstra\u00dfen das Risiko von Ausweichverkehren zu vernachl\u00e4ssigen. Der Minister hielt ihr entgegen, dass es mit der Bemautung der Bundesstra\u00dfen keinen Anreiz mehr gebe, Autobahnen zu meiden. Zudem w\u00fcrden gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte, in deren Baulast die Bundesstra\u00dfen l\u00e4gen, an den Einnahmen beteiligt und k\u00f6nnten die Bundesstra\u00dfen so ausbauen, dass es unattraktiv wird, auf andere Strecken auszuweichen. Im Gespr\u00e4ch mit dem Verkehrsbrief zweifelte Wilms diese Argumentation an: Der Bund d\u00fcrfe die Gelder gar nicht direkt an die Kommunen aussch\u00fctten, sondern m\u00fcsse sie \u00fcber die L\u00e4nder flie\u00dfen lassen. Ob sie dann in den Kommunen ank\u00e4men, sei zweifelhaft. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h5><span><span><span>Maut auf restlichem Stra\u00dfennetz kein Thema<\/span><\/span><\/span><\/h5>\n<p><span><span><span>Die von der Daehre und Bodewig-I-Kommission angeregte Mautausweitung auf Kommunal- und Landesstra\u00dfen ist f\u00fcr Dobrindt kein Thema. \u201eEs gibt keine Gespr\u00e4che hinsichtlich kommunaler Stra\u00dfen und Maut mit L\u00e4ndern oder Kommunen\u201c, sagte er. \u201eDer Bund kommt seiner Verantwortung f\u00fcr das Bundesfernstra\u00dfennetz nach \u2013 das liegt in seiner Kompetenz \u2013, und daf\u00fcr habe ich ein Gesetz vorgelegt.\u201c (roe)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dobrindt sagte, \u201ein der Ausschreibung zum Wegekostengutachten gibt es meiner Kenntnis nach keinen Auftrag, eine Omnibusmaut zu berechnen.\u201c Das w\u00e4re insofern \u00fcberraschend, als selbst im alten Wegekostengutachten 2013-2017 \u2013 als Fernbusse noch keine Rolle spielten \u2013 eine Busmaut berechnet wurde. 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