{"id":1790444,"date":"2016-05-03T18:51:00","date_gmt":"2016-05-03T18:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/opnv-ist-von-reiner-nutzerfinanzierung-noch-weit-entfernt"},"modified":"2016-05-03T18:51:00","modified_gmt":"2016-05-03T18:51:00","slug":"opnv-ist-von-reiner-nutzerfinanzierung-noch-weit-entfernt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1790444","title":{"rendered":"\u00d6PNV ist von reiner Nutzerfinanzierung noch weit entfernt"},"content":{"rendered":"<h5>Kosten f\u00fcr Buskilometer stagnieren<\/h5>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Kostensteigerung je Fahrzeugkilometer mit durchschnittlich 3,4 Prozent\/Jahr hatte der SPNV zu verbuchen. 2012 kostete der Zugkilometer 16,77 EUR. Mit deutlichem Abstand folgen die kommunalen und gemischtwirtschaftlichen Unternehmen, bei denen die Kosten um 1,2 Prozent\/Jahr auf zuletzt 6,46 EUR\/km gestiegen sind. Die hoch anmutenden Kosten sind durch die zahlreichen Stra\u00dfenbahn- und U-Bahn-Betrieben mit hohen Infrastrukturkosten bedingt. Private und DB-Busunternehmen stagnierten hingegen bei rund 2,60 EUR und verzeichneten aufgrund des harten Wettbewerbs zwischenzeitlich sogar einen R\u00fcckgang auf 2,40 EUR.<\/p>\n<h5>Fahrg\u00e4ste im st\u00e4dtischen \u00d6PNV am teuersten<\/h5>\n<p>Bei einer Betrachtung der Kosten je Personenkilometer liegen allerdings die kommunalen Unternehmen mit 29 Cent an der Spitze. An zweiter Stelle liegt der SPNV mit 21 Cent\/Pkm, gefolgt vom Bus mit 17 Cent\/Pkm.<\/p>\n<p>Aus unternehmerischer Sicht defizit\u00e4r sind lediglich die kommunalen Unternehmen, die je Fahrzeug-km nur 6,28 EUR Ertr\u00e4ge &#8211; einschlie\u00dflich Verlustausgleich! &#8211; erwirtschafteten. Die SPNV-Unternehmen erwirtschafteten 6,6 Prozent Gewinn je Fahrzeug-km, die Busunternehmen erreichten 2,3 Prozent.<\/p>\n<h5>Vor allem der SPNV h\u00e4ngt am Tropf der \u00f6ffentlichen Hand<\/h5>\n<p>Trotz des im Berichtszeitraum gestiegenen Anteils der Erl\u00f6se aus Fahrscheinverk\u00e4ufen in allen drei Gruppen machten im SPNV Leistungen der \u00f6ffentlichen Hand &#8211; vor allem die Bestellerentgelte &#8211; rund 55 Prozent der Ertr\u00e4ge aus. Bei den kommunalen Unternehmen war es ein Drittel, bei den Busunternehmen 20 Prozent.<\/p>\n<p>Die vergleichsweise geringe Zuschussbed\u00fcrftigkeit des Busses spiegelt sich auch im Anteil der Einnahmen aus dem Fahrausweisverkauf von 52 Prozent an den Gesamtkosten wieder. Die kommunalen Unternehmen kamen immerhin auf 46 Prozent, der SPNV auf 37 Prozent.<\/p>\n<h5>15-17 Mrd. EUR j\u00e4hrlich vom Steuerzahler<\/h5>\n<p>Die Leistungen der \u00f6ffentlichen Hand zugunsten des \u00d6PNV werden in dem Bericht f\u00fcr das Jahr 2012 je nach Abgrenzung auf 15,3 bis 16,8 Mrd. EUR beziffert. Den gr\u00f6\u00dften Anteil steuert mit 9,3 bis 10,8 Mrd. EUR der Bund bei, wobei der L\u00f6wenanteil auf die Regionalisierungsmittel von damals 6,7 Mrd. EUR entfiel. An zweiter Stelle stehen die Kommunen mit 3,2 Mrd. EUR, gefolgt von den L\u00e4ndern mit 2,5 Mrd. EUR. (roe)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.bundesrat.de\/SharedDocs\/drucksachen\/2016\/0101-0200\/195-16.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=1\">Bericht der Bundesregierung <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kosten f\u00fcr Buskilometer stagnieren Die gr\u00f6\u00dfte Kostensteigerung je Fahrzeugkilometer mit durchschnittlich 3,4 Prozent\/Jahr hatte der SPNV zu verbuchen. 2012 kostete der Zugkilometer 16,77 EUR. 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