{"id":1778975,"date":"2016-04-06T15:15:00","date_gmt":"2016-04-06T15:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/gdp-will-sicherheit-an-flughafen-in-bundesanstalt-zusammenfuhren"},"modified":"2016-04-06T15:15:00","modified_gmt":"2016-04-06T15:15:00","slug":"gdp-will-sicherheit-an-flughafen-in-bundesanstalt-zusammenfuhren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1778975","title":{"rendered":"GdP will Sicherheit an Flugh\u00e4fen in Bundesanstalt zusammenf\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p>Wie der Vorsitzende der GdP Bundespolizei, J\u00f6rg Radek, gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief erl\u00e4uterte, ist Kern des Konzepts die Gr\u00fcndung einer bundeseigenen Anstalt \u00f6ffentlichen Rechts. Sie soll mit \u201ezivilen\u201c angestellten Passagier- und Gep\u00e4ckkontrollen, Frachtkontrollen, den Schutz des Flugplatzgel\u00e4ndes, Personal- und Warenkontrollen, die Beschaffung von Kontrolltechnik sowie Sicherheits- und Zuverl\u00e4ssigkeits\u00fcberpr\u00fcfungen organisieren. Im Gegenzug k\u00f6nnten Polizeivollzugsbeamte, die sich bisher um Ausschreibungen f\u00fcr Luftsicherheitskontrollen, die Personaleinteilung und \u00e4hnliche T\u00e4tigkeiten k\u00fcmmern m\u00fcssen, wieder f\u00fcr den Polizeidienst im engeren Sinne freigesetzt werden. Am Flughafen Frankfurt sind nach Radeks Angaben rund 2200 Angeh\u00f6rige der Bundespolizei t\u00e4tig, davon rund 1700 Polizeivollzugsbeamte. In M\u00fcnchen sind 2000 beziehungsweise 1100. Eine Grundgesetz\u00e4nderung sei f\u00fcr die Schaffung der Bundesanstalt nicht erforderlich.<\/p>\n<h5>L\u00f6sung auf Bundesebene besser als auf Landesebene<\/h5>\n<p>Als \u201eBlaupause\u201c betrachtet Radek das bayerische Luftamt, das mit eigenen Mitarbeitern Passagiere und Fracht kontrolliere. Weil bei der Luftsicherheit aber die Zust\u00e4ndigkeiten des Bundes und der Bundespolizei \u00fcberw\u00f6gen, sei eine Bundesanstalt die bessere L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Private Sicherheitsdienste sollen nach Willen der GdP nicht mehr Passagiere und Fracht kontrollieren. Zu viele Mitarbeiter seien polizeiauff\u00e4llig gewesen, auch fehlten immer wieder die notwendigen Sachkundenachweise der Mitarbeiter. Erschwert werde die Aufsicht durch eine hohe Personalfluktuation bei den Sicherheitsdiensten.<\/p>\n<h5>Mehrkosten f\u00fcr Flugg\u00e4ste nicht zu erwarten<\/h5>\n<p>Vorteil des Konzepts sei ein Mehr an innerer Sicherheit, Nachteile sieht Radek nicht: Auch im privaten Sicherheitsgewerbe w\u00fcrden an den Flugh\u00e4fen inzwischen Stundenl\u00f6hne von 12 bis 14 EUR gezahlt, so dass die Verstaatlichung nicht zu Mehrkosten f\u00fcr den Kunden f\u00fchren w\u00fcrde. Der Flughafenverband ADV wollte zu dem Vorschlag der GdP noch nicht Stellung nehmen.<\/p>\n<p>Die GdP ist die im DGB organisierte Polizeigewerkschaft, w\u00e4hrend die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) zum Deutschen Beamtenbund (DBB) geh\u00f6rt. Der sogenannte GdP-Bezirk Bundespolizei hat nach Radeks Angaben rund 22.000 Mitglieder (einschlie\u00dflich Pension\u00e4ren). Die Bundespolizei selbst hat rund 40.000 Beamte und Angestellte.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Externer Link:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.gdpbundespolizei.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/GdP-Neuordnung-Luftsicherheit.pdf\">Konzept der GdP Bundespolizei<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie der Vorsitzende der GdP Bundespolizei, J\u00f6rg Radek, gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief erl\u00e4uterte, ist Kern des Konzepts die Gr\u00fcndung einer bundeseigenen Anstalt \u00f6ffentlichen Rechts. Sie soll mit \u201ezivilen\u201c angestellten Passagier- und Gep\u00e4ckkontrollen, Frachtkontrollen, den Schutz des Flugplatzgel\u00e4ndes, Personal- und Warenkontrollen, die Beschaffung von Kontrolltechnik sowie Sicherheits- und Zuverl\u00e4ssigkeits\u00fcberpr\u00fcfungen organisieren. 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