{"id":1765781,"date":"2015-12-15T17:46:00","date_gmt":"2015-12-15T17:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/kaum-sparpotenzial-durch-niedrigere-standards-fur-strasen"},"modified":"2015-12-15T17:46:00","modified_gmt":"2015-12-15T17:46:00","slug":"kaum-sparpotenzial-durch-niedrigere-standards-fur-strasen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1765781","title":{"rendered":"Kaum Sparpotenzial durch niedrigere Standards f\u00fcr Stra\u00dfen"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<ul><\/p>\n<li><strong>Tempolimit statt Leitplanken in Alleen<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Teure Regenwasserentsorgung pr\u00fcfen<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Hoher Standard im Winterdienst bleibt<\/strong><\/li>\n<p><\/ul>\n<p>Das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium sieht kaum M\u00f6glichkeiten, durch niedrigere Standards im Stra\u00dfenbau und im Stra\u00dfenbetriebsdienst Kosten zu sparen. Das geht aus dem Thesenpapier der Kommission zur Optimierung von Standards hervor, das Verkehrsstaatssekret\u00e4r Frank N\u00e4gele am Dienstag in Kiel vorgestellt hat.<!--more--><\/p>\n<h5>Tempolimit statt Leitplanken in Alleen<\/h5>\n<p>Geringe Spielr\u00e4ume sieht die Kommission bei der Anwendung der Richtlinie f\u00fcr passiven Schutz an Stra\u00dfen durch Fahrzeugr\u00fcckhaltesysteme (RPS 2009). Bei konsequenter Anwendung m\u00fcssten Alleen auch auf weniger frequentierten Landesstra\u00dfen weitgehend mit Schutzplanken versehen werden. Hier k\u00f6nnte durch Tempolimits oder \u00dcberholverbote \u00e4hnlicher Schutz erreicht werden. Leitplanken k\u00f6nnten auf besonders unfalltr\u00e4chtige Abschnitte beschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<h5>Teure Regenwasserentsorgung pr\u00fcfen<\/h5>\n<p>Die Kommission regte au\u00dferdem an, die Regelungen zum Umgang mit Niederschlagswasser auf den Stra\u00dfen zu pr\u00fcfen. So werde derzeit s\u00e4mtliches anfallendes Regenwasser zum Teil aufw\u00e4ndig \u00fcber R\u00fcckhaltebecken und andere Systeme gekl\u00e4rt. &#8222;Je nach Verkehrsmengen und \u00f6rtlicher Bodenbeschaffenheit k\u00f6nnte man dar\u00fcber nachdenken, ob man hier nicht zu einer \u00f6kologisch vertretbaren Standardabsenkung und damit zu einer erheblichen Kosteneinsparung kommt&#8220;, so N\u00e4gele. Eine abschlie\u00dfende Entscheidung zu diesem Vorschlag wurde noch nicht getroffen.<\/p>\n<p>Strittig blieb die Frage, ob die verschiedenen Gebietsk\u00f6rperschaften nach dem Verh\u00e4ltnis der angeschlossenen Entw\u00e4sserungsfl\u00e4chen oder nach dem Verursacherprinzip an den Herstellungskosten beteiligen sollen.<\/p>\n<h5>Hoher Standard im Winterdienst bleibt<\/h5>\n<p>Einhellig verworfen wurde eine Absenkung der praktizierten Standards im Winterdienst auf das gesetzliche Mindestniveau. Zwar lie\u00dfe sich durch die Konzentration auf Unfallschwerpunkte und gef\u00e4hrliche Stra\u00dfenabschnitte ein deutlicher Einspareffekt erzielen. &#8222;Dennoch waren wir uns grunds\u00e4tzlich einig, dass die bestehenden Standards aufgrund der berechtigten Sicherheitsanspr\u00fcche der Verkehrsteilnehmer beibehalten werden sollen&#8220;, sagt N\u00e4gele. So r\u00e4ume das Land im Rahmen seines Winterdienstes etwa auch den Schnee in Ortsdurchfahrten von Landesstra\u00dfen, obwohl die Kommunen hier normalerweise in der Pflicht seien. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tempolimit statt Leitplanken in Alleen Teure Regenwasserentsorgung pr\u00fcfen Hoher Standard im Winterdienst bleibt Das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium sieht kaum M\u00f6glichkeiten, durch niedrigere Standards im Stra\u00dfenbau und im Stra\u00dfenbetriebsdienst Kosten zu sparen. 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