{"id":1765733,"date":"2015-11-30T13:07:00","date_gmt":"2015-11-30T13:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/bvwp-offentlichkeitsbeteiligung-nicht-zur-farce-machen"},"modified":"2015-11-30T13:07:00","modified_gmt":"2015-11-30T13:07:00","slug":"bvwp-offentlichkeitsbeteiligung-nicht-zur-farce-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1765733","title":{"rendered":"BVWP-\u00d6ffentlichkeitsbeteiligung nicht zur Farce machen"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<ul><\/p>\n<li><strong>DIHK: \u00d6ffentlichkeit durch fr\u00fche Beteiligung mitnehmen<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>BUND: Verb\u00e4nde sollten sich nicht \u201etotbeteiligen\u201c lassen<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>UBA: Zehn Wochen notwendig<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Wilms hofft schon auf neuen Anlauf f\u00fcr &#8222;Bundesnetzplan&#8220; 2019<\/strong><\/li>\n<p><\/ul>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Auslegung des Entwurfs f\u00fcr den Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2015) und die Stellungnahme dazu sollte nicht die Feiertage rund um die Jahreswende umfassen. Das forderten am Freitag bei einem Fachgespr\u00e4ch der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion einhellig der DIHK, das Umweltbundesamt (UBA) und der Naturschutzverband BUND. <!--more--><\/p>\n<h5>DIHK: \u00d6ffentlichkeit durch fr\u00fche Beteiligung mitnehmen<\/h5>\n<p>\u201eIch w\u00fcnsche mir, dass die \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung nicht \u00fcber Weihnachten l\u00e4uft\u201c, sagte August Ortmeyer vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Bisher ist das BMVI noch nicht von seinem Plan abger\u00fcckt, den ersten Entwurf noch im Jahr 2015 zu ver\u00f6ffentlichen und unmittelbar daran die \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Er sieht die jetzt erstmals geplante \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung als Chance an, die Notwendigkeit von Verkehrsinfrastrukturprojekten gegen\u00fcber dem B\u00fcrger besser zu begr\u00fcnden als fr\u00fcher. Die Politik m\u00fcsse sich aber noch entscheiden, ob sie in diesem Verfahren auch noch das \u201eOb\u201c eines Projekts zur Diskussion stellt.<\/p>\n<h5>BUND: Verb\u00e4nde sollten sich nicht \u201etotbeteiligen\u201c lassen<\/h5>\n<p>Werner Reh, beim BUND zust\u00e4ndig f\u00fcr Verkehrsthemen, forderte dar\u00fcber hinaus, dass die \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung sechs bis acht Wochen statt der bisher geplanten sechs Wochen dauern sollte. Reh \u00e4u\u00dferte den Hoffnung, dass die Unterlagen allgemeinverst\u00e4ndlich sind. In der Diskussion r\u00e4umte er allerdings einen Zielkonflikt mit dem Wunsch ein, anhand detaillierter Daten die Entscheidungen nachvollziehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Reh warnte die Vertreter der anwesenden B\u00fcrgerinitativen und Verb\u00e4nde davor, zu jedem Projekt Stellung zu nehmen. Wie auch die Gr\u00fcnen-Verkehrsexpertin Valerie Wilms erkennt er eine unausgesprochene Absicht der Regierung, die Verb\u00e4nde \u201etotzubeteiligen\u201c, also gezielt ihre Arbeitskapazit\u00e4t zu \u00fcberfordern.<\/p>\n<h5>UBA: Zehn Wochen notwendig<\/h5>\n<p>Petra R\u00f6thke-Habeck vom Umweltbundesamt pl\u00e4dierte sogar f\u00fcr zehn Wochen Dauer. Sie verwies zum Vergleich darauf, dass selbst f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung zur BVWP-Grundkonzeption sechs Wochen Zeit waren.<\/p>\n<h5>Wilms hofft schon auf neuen Anlauf 2019<\/h5>\n<p>Wilms \u00e4u\u00dferte abschlie\u00dfend ihre Hoffnung, dass sich die Strategische Umweltpr\u00fcfung (SUP) zum BVWP 2015 so weit verz\u00f6gert, dass der zweite Entwurf des BVWP fr\u00fchestens zur Sommerpause 2016 vorliegt und die Verabschiedung der Ausbaugesetze dem anlaufenden Wahlkampf zum Opfer f\u00e4llt. Dann k\u00f6nne man 2019 \u2013 wenn mit dem Auslaufen wesentlicher Elemente der Bund-L\u00e4nder-Finanzbeziehungen sowieso Handlungsbedarf bestehe \u2013 einen grunds\u00e4tzlich neuen Anlauf zu dem von ihr propagierten \u201eBundesnetzplan\u201c unternehmen. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIHK: \u00d6ffentlichkeit durch fr\u00fche Beteiligung mitnehmen BUND: Verb\u00e4nde sollten sich nicht \u201etotbeteiligen\u201c lassen UBA: Zehn Wochen notwendig Wilms hofft schon auf neuen Anlauf f\u00fcr &#8222;Bundesnetzplan&#8220; 2019 Die Frist f\u00fcr die Auslegung des Entwurfs f\u00fcr den Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2015) und die Stellungnahme dazu sollte nicht die Feiertage rund um die Jahreswende umfassen. 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