{"id":1765694,"date":"2015-11-18T17:12:00","date_gmt":"2015-11-18T17:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/private-guterwagenhalter-fur-30-prozent-trassenpreisspreizung"},"modified":"2015-11-18T17:12:00","modified_gmt":"2015-11-18T17:12:00","slug":"private-guterwagenhalter-fur-30-prozent-trassenpreisspreizung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1765694","title":{"rendered":"Private G\u00fcterwagenhalter f\u00fcr 30 Prozent Trassenpreisspreizung"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<ul><\/p>\n<li><strong>Wenige laute G\u00fcterwagen d\u00fcrfen nicht leise Zugverb\u00e4nde st\u00f6ren<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Trassenpreisspreizung schafft Anreiz f\u00fcr Wagenmieter<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>VPI: Umr\u00fcstzahlen des BMVI zeigen nur halbe Wahrheit<\/strong><\/li>\n<p><\/ul>\n<p>Um laute G\u00fcterwagen ab 2020 endg\u00fcltig von deutschen Gleisen zu verdr\u00e4ngen, sollte Deutschland als markt- und EU-rechtskonformen Anreiz die Trassenpreise f\u00fcr laute und leise Z\u00fcge um 30 Prozent spreizen. Das schl\u00e4gt der Verband der G\u00fcterwagenhalter (VPI) vor, in dem der Gro\u00dfteil der privaten Halter organisiert ist. <!--more-->Nachtfahrverbote oder das vom BMVI erwogene Tempolimit hingegen w\u00fcrden die Kapazit\u00e4t der Schiene verringern und damit auch die Halter leiser Wagen bestrafen.<\/p>\n<h5>Wenige laute G\u00fcterwagen d\u00fcrfen nicht leise Zugverb\u00e4nde st\u00f6ren<\/h5>\n<p>Nach Angaben des VPI-Vorsitzenden Malte Lawrenz geh\u00f6ren von den rund 180.000 in Deutschland verkehrenden Wagen jeweils rund 60.000 der DB und den VPI-Mitgliedern. Beide seien auf gutem Wege, bis zu dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Termin f\u00fcr die Halbierung des Schienenl\u00e4rms Ende 2020 nur noch leise Wagen zu betreiben. Problematisch seien die \u00fcbrigen 60.000 Wagen, die meist ausla\u00e4ndischen Staatsbahnen geh\u00f6rten. Um eine L\u00e4rmhalbierung zu erreichen, m\u00fcsse ein Zug aber aus 90 Prozent leisen Wagen bestehen.<\/p>\n<h5>Trassenpreisspreizung schafft mittelbaren Anreiz f\u00fcr Wagenmieter<\/h5>\n<p>Wie VPI-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Tuscher erl\u00e4uterte, sollte der finanzielle Hebel bei den Verladern aus Industrie und Handel ansetzen, die heute im Regelfall die Waggons anmieteten. Bei einer Trassenpreisspreizung von 30 Prozent und 30 Prozent Anteil der Trassenentgelte am Transportpreis werde ihm das Eisenbahnverkehrsunternehmen einen rund 10 Prozent h\u00f6heren Gesamtpreis in Rechnung stellen, falls der Zug als \u201elaut\u201c gilt.<\/p>\n<p>Um die Umr\u00fcstung ausl\u00e4ndischer Wagen schnell in Gang zu setzen, forderten Tuscher und Lawrenz, eine entsprechende Regelung m\u00f6glichst schnell auf den Weg zu bringen. \u201eEs wird nichts passieren, wenn nicht klar ist, dass man mit lauten Wagen ab 2020 keinen Blumentop mehr gewinnen kann\u201c, sagte Tuscher.<\/p>\n<h5>VPI: Umr\u00fcstzahlen des BMVI zeigen nur halbe Wahrheit<\/h5>\n<p><a href=\"\/fm\/5571\/VPI-Gueterwagen-Fluesterbremse-2015-2020_GrafikVPI.png\"><\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2715\" alt=\"Grafik: VPI\" width=\"300\" height=\"194\" src=\"http:\/\/verkehrsbrief.knowe.de\/fm\/5571\/VPI-Gueterwagen-Fluesterbremse-2015-2020_GrafikVPI-300x194.png\"><figcaption>Grafik: VPI<\/p>\n<p>Lawrenz hob hervor, dass die Mitgliedsfirmen die beiden Meilensteine 50 Prozent leiser Wagen Ende 2016 und 100 Prozent leiser Wagen auf deutschen Gleisen zum Fahrplanwechsel Ende 2020 einhalten werden. Das habe eine Befragung durch Unternehmensberatung HWH als unabh\u00e4ngiger Gutachter ergeben.<\/p>\n<p>Er monierte, dass vom BMVI genannte Zahlen, die einen R\u00fcckstand bei der Umr\u00fcstung suggerierten, allein auf Daten aus dem deutschen Register beruhten. Mehrere gro\u00dfe Serien neuer Wagen mit Fl\u00fcsterbremsen seien aber wegen der Malaise mit den deutschen Beh\u00f6rden im Ausland registriert worden. (roe)<\/figcaption><\/figure>\n<p><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenige laute G\u00fcterwagen d\u00fcrfen nicht leise Zugverb\u00e4nde st\u00f6ren Trassenpreisspreizung schafft Anreiz f\u00fcr Wagenmieter VPI: Umr\u00fcstzahlen des BMVI zeigen nur halbe Wahrheit Um laute G\u00fcterwagen ab 2020 endg\u00fcltig von deutschen Gleisen zu verdr\u00e4ngen, sollte Deutschland als markt- und EU-rechtskonformen Anreiz die Trassenpreise f\u00fcr laute und leise Z\u00fcge um 30 Prozent spreizen. 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