{"id":1765679,"date":"2015-11-12T17:32:00","date_gmt":"2015-11-12T17:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/bmvi-will-handlerkennzeichen-weiter-restriktiv-handhaben"},"modified":"2015-11-12T17:32:00","modified_gmt":"2015-11-12T17:32:00","slug":"bmvi-will-handlerkennzeichen-weiter-restriktiv-handhaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1765679","title":{"rendered":"BMVI will H\u00e4ndlerkennzeichen weiter restriktiv handhaben"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<ul><\/p>\n<li><strong>Baden-W\u00fcrttemberg will auch &#8222;Betriebsf\u00e4higkeitsfahrten&#8220; erlauben<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Handlungsbedarf ist durch ge\u00e4nderte Rechtsprechung entstanden<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>B\u00e4r will bei restriktiver Ausnahmeregelung bleiben<\/strong><\/li>\n<p><\/ul>\n<p>Das BMVI sieht die vom Bundesrat gew\u00fcnschte Ausweitung der Verwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr rote Kennzeichen (\u201eH\u00e4ndlerkennzeichen\u201c) kritisch, weil sie zu unpr\u00e4zise formuliert ist. Das hat Verkehrsstaatssekret\u00e4rin Dorothee B\u00e4r der L\u00e4nderkammer in einer am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Protokollerkl\u00e4rung mitgeteilt. Grunds\u00e4tzlich sei das BMVI aber zu einer \u00c4nderung bereit. <!--more--><\/p>\n<h5>Handlungsbedarf ist durch ge\u00e4nderte Rechtsprechung entstanden<\/h5>\n<p>Die L\u00e4nderkammer hatte am vergangenen Freitag auf Initiative Baden-W\u00fcrttembergs gefordert, in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) zus\u00e4tzlich zu Pr\u00fcfungs-, Probe- und \u00dcberf\u00fchrungsfahrten auch sogenannte \u201eBetriebsf\u00e4higkeitsfahrten\u201c mit roten Kennzeichen zu erlauben (siehe <a href=\"http:\/\/www.bundesrat.de\/SharedDocs\/drucksachen\/2015\/0401-0500\/432-15%28B%29.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=1\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Darunter seien zum Beispiel Fahrten zum Tanken, Waschen oder zu Reparaturwerkst\u00e4tten zu verstehen. Fr\u00fcher seien solche Fahrten erlaubt gewesen, hei\u00dft es zur Begr\u00fcndung; seit einem Wandel der Rechtsprechung seien die H\u00e4ndler heute jedoch angehalten, die Fahrzeuge f\u00fcr solche Zwecke auf Anh\u00e4ngern zu bef\u00f6rdern. Das belaste die Wirtschaft.<\/p>\n<h5>B\u00e4r will bei restriktiver Ausnahmeregelung bleiben<\/h5>\n<p><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">B\u00e4r kritisiert, die vom Bundesrat geforderte \u00c4nderung umfasse eine generelle Definition einer \u201eBetriebsf\u00e4higkeitsfahrt\u201c mit einer beispielhaften, nicht abschlie\u00dfenden Aufz\u00e4hlung von heterogenen Einzelzwecken. \u201eHierdurch sehe ich das ernst zu nehmende Erschwernis auf den Vollzug zukommen, dann noch sinnvoll und nachvollziehbar zwischen erlaubtem Gebrauch und nicht mehr erlaubtem Gebrauch unterscheiden und dies auch den Betroffenen verst\u00e4ndlich machen zu k\u00f6nnen\u201c, warnt sie. Das BMVI werde sich der Aufgabe aber stellen. Die neue Regelung solle aber so eng wie m\u00f6glich auf die Bed\u00fcrfnisse der H\u00e4ndler zugeschnitten werden, um damit Missbrauch vorzubeugen und der Polizei klare Kriterien an die Hand zu geben. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Baden-W\u00fcrttemberg will auch &#8222;Betriebsf\u00e4higkeitsfahrten&#8220; erlauben Handlungsbedarf ist durch ge\u00e4nderte Rechtsprechung entstanden B\u00e4r will bei restriktiver Ausnahmeregelung bleiben Das BMVI sieht die vom Bundesrat gew\u00fcnschte Ausweitung der Verwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr rote Kennzeichen (\u201eH\u00e4ndlerkennzeichen\u201c) kritisch, weil sie zu unpr\u00e4zise formuliert ist. Das hat Verkehrsstaatssekret\u00e4rin Dorothee B\u00e4r der L\u00e4nderkammer in einer am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Protokollerkl\u00e4rung mitgeteilt. 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