{"id":1740490,"date":"2015-07-09T18:08:00","date_gmt":"2015-07-09T18:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/nachbesserungsbedarf-bei-ne-bahn-forderung"},"modified":"2015-07-09T18:08:00","modified_gmt":"2015-07-09T18:08:00","slug":"nachbesserungsbedarf-bei-ne-bahn-forderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1740490","title":{"rendered":"Nachbesserungsbedarf bei NE-Bahn-F\u00f6rderung"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<ul><\/p>\n<li><strong>Verlangte Vorhaltefrist f\u00fcr gef\u00f6rderte Anlagen zu lang<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Antragsbearbeitung dauert h\u00e4ufig sieben Monate<\/strong><\/li>\n<p><\/ul>\n<p>Die NE-Bahnen, die Ersatzinvestitionen in ihre Infrastruktur mit Bundesmitteln aus dem Schieneng\u00fcterfernverkehrsnetzf\u00f6rderungsgesetz (SGFFG) f\u00f6rdern lassen, kritisieren die F\u00f6rderbedingungen als zu restriktiv und und halten den Antragsprozess f\u00fcr zu beschwerlich. Grunds\u00e4tzlich wird das F\u00f6rderprogramm aber begr\u00fc\u00dft. <!--more-->Das geht aus dem Ende Juni ver\u00f6ffentlichten <a href=\"http:\/\/www.eba.bund.de\/DE\/HauptNavi\/Finanzierung\/NEFoerderung\/Bericht\/bericht_node.html\" target=\"_blank\">Evaluierungsbericht<\/a> des Statistischen Bundesamtes hervor, f\u00fcr den die Antragsteller wie auch potenzielle Interessenten befragt worden sind.<\/p>\n<h5>Verlangte Vorhaltefrist f\u00fcr gef\u00f6rderte Anlagen zu lang<\/h5>\n<p>Kritisiert wird danach vor allem die Bedingung einer Streckengeschwindigkeit von mindestens 30km\/h und nach durchg\u00e4ngigem Schieneng\u00fcterverkehr \u00fcber mindestens 50 Kilometer. Auf Ablehnung st\u00f6\u00dft auch die lange Vorhaltefrist von 25 oder gar 75 Jahren. Die wirtschaftliche Entwicklung k\u00f6nne \u00fcber Zeitr\u00e4ume von mehr als zehn Jahren nicht realistisch abgesch\u00e4tzt werden; das Damoklesschwert einer m\u00f6glichen R\u00fcckzahlung sei ein K.o.-Kriterium f\u00fcr kleinere Bahnen. Unverst\u00e4ndlich sei, warum auch von Bahnen im Besitz der \u00f6ffentlichen Hand eine Bankb\u00fcrgschaft gefordert werde.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Gew\u00fcnscht wird, die F\u00f6rderung auf Instandhaltungsma\u00dfnahmen, Reparaturen sowie sinnvolle Aus- und Neubauten auszuweiten. Auch sollte die F\u00f6rderquote von derzeit 50 Prozent an die f\u00fcr die DB gem\u00e4\u00df\u00a0 LuFV angeglichen werden (100 Prozent).<\/p>\n<h5 align=\"LEFT\">Antragsbearbeitung dauert h\u00e4ufig sieben Monate<\/h5>\n<p><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Die Antragsprozedur wird von den Unternehmen fast einhellig als zu aufw\u00e4ndig und beschwerlich beurteilt \u2013 auch im Vergleich zu Landes- oder EU-F\u00f6rderprogrammen. Gro\u00dfe Probleme in der Umsetzung bereitet das dem Haushaltsrecht geschuldete J\u00e4hrlichkeitsprinzip: Antr\u00e4ge k\u00f6nnen erst zu Jahresbeginn gestellt werden, bis zur Bewilligung dauert es aber h\u00e4ufig sieben Monate. Dann erst d\u00fcrfen die Arbeiten ausgeschrieben werden. \u201eIn der Konsequenz bleibt dann, insbesondere bei gro\u00dfen Ma\u00dfnahmen, zu wenig Zeit, um die Bauma\u00dfnahme bis zum Jahresende umzusetzen\u201c, hei\u00dft es im Bericht. Einige Unternehmen schl\u00fcgen daher vor, die Antragsfrist oder gar die Bescheiderstellung in den Herbst des Vorjahres zu verlegen. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlangte Vorhaltefrist f\u00fcr gef\u00f6rderte Anlagen zu lang Antragsbearbeitung dauert h\u00e4ufig sieben Monate Die NE-Bahnen, die Ersatzinvestitionen in ihre Infrastruktur mit Bundesmitteln aus dem Schieneng\u00fcterfernverkehrsnetzf\u00f6rderungsgesetz (SGFFG) f\u00f6rdern lassen, kritisieren die F\u00f6rderbedingungen als zu restriktiv und und halten den Antragsprozess f\u00fcr zu beschwerlich. 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