{"id":1740438,"date":"2015-06-22T12:26:00","date_gmt":"2015-06-22T12:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/verwaltungsgewerkschaft-gegen-bundesautobahngesellschaft"},"modified":"2015-06-22T12:26:00","modified_gmt":"2015-06-22T12:26:00","slug":"verwaltungsgewerkschaft-gegen-bundesautobahngesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1740438","title":{"rendered":"Verwaltungsgewerkschaft gegen Bundesautobahngesellschaft"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<ul><\/p>\n<li><strong>Risiken w\u00fcrden auf Steuerzahler abgew\u00e4lzt<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Kein Rettungsschirm f\u00fcr Versicherungsbranche<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Bundesgesellschaft nicht zwangsl\u00e4ufig effizienter<\/strong><\/li>\n<p><\/ul>\n<p>Die Beamtenbund-Gewerkschaft Komba spricht sich gegen eine Bundesfernstra\u00dfengesellschaft und private Kapitalbeteiligung im Stra\u00dfenbau aus. Die Gewerkschaft, in der Beamte und Angestellte der Kommunal- und L\u00e4nderverwaltungen organisiert sind, legte am vergangenen Freitag ein entsprechendes Positionspapier vor.<!--more--><\/p>\n<h5>Risiken w\u00fcrden auf Steuerzahler abgew\u00e4lzt<\/h5>\n<p>Komba bef\u00fcrchtet, dass das von der Fratzscher-Kommission vorgeschlagene Modell einer ausgelagerten privatwirtschaftlichen Bundesfernstra\u00dfengesellschaft mit \u00d6PP Hand in Hand geht. \u201eFaktisch w\u00fcrde der Bund jedoch einen Gro\u00dfteil des unternehmerischen Risikos tragen und attraktive Renditen f\u00fcr private Kapitalgeber sicherstellen. Damit wird die Schuldenbremse umgangen und es werden Schulden durch die Hintert\u00fcr gemacht\u201c, hei\u00dft es in dem <a href=\"http:\/\/www.komba.de\/fileadmin\/user_upload\/bund\/info\/positionspapiere_stellungnahmen\/komba_Positionspapier_OePP_Infrastrukturgesellschaft.pdf\" target=\"_blank\">Positionspapier<\/a>. Angesichts der historischen Niedrigzinsen sei es der \u00f6ffentlichen Hand m\u00f6glich, einen Teil der notwendigen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur \u00fcber Kredite zu finanzieren, ohne die Schuldenbremse zu verletzen.<\/p>\n<h5>Kein Rettungsschirm f\u00fcr Versicherungsbranche<\/h5>\n<p>Entschieden weist Komba die auch bei Fratzscher herauszuh\u00f6renden \u00dcberlegungen zur\u00fcck, mit \u00d6PP einen \u201eRettungsschirm f\u00fcr die Versicherungsbranche\u201c zu schaffen. Nach ihrer Ansicht sind Bereitstellung und Unterhaltung einer \u00f6ffentlichen Infrastruktur Teil der Daseinsvorsorge. \u201eDie verkehrspolitischen Interessen von L\u00e4ndern und Kommunen d\u00fcrfen der Gewinnorientierung von privatwirtschaftlichen Kapitalanlegern nicht untergeordnet werden.\u201c<\/p>\n<h5>Bundesgesellschaft nicht zwangsl\u00e4ufig effizienter<\/h5>\n<p>Komba r\u00e4umt ein, dass in den Stra\u00dfenbauverwaltungen Effizienzsteigerungen m\u00f6glich sind. Beleg seien aufgrund von Planungsengp\u00e4ssen unverbaute Mittel. \u201eEine bundesweite Infrastrukturgesellschaft k\u00f6nnte diese Mittelaussch\u00f6pfung jedoch ebenso wenig garantieren, sollte sie mit einer \u00e4hnlichen Personaldecke arbeiten\u201c, warnt die Gewerkschaft. Sie berge zudem die Gefahr, dass regionaler und lokaler Einfluss auf wichtige Infrastrukturprojekte v\u00f6llig abhandenkommt. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Risiken w\u00fcrden auf Steuerzahler abgew\u00e4lzt Kein Rettungsschirm f\u00fcr Versicherungsbranche Bundesgesellschaft nicht zwangsl\u00e4ufig effizienter Die Beamtenbund-Gewerkschaft Komba spricht sich gegen eine Bundesfernstra\u00dfengesellschaft und private Kapitalbeteiligung im Stra\u00dfenbau aus. 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