{"id":1740340,"date":"2015-05-18T17:49:00","date_gmt":"2015-05-18T17:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/gdl-kundigt-streik-an-und-lockt-mit-schlichtung"},"modified":"2015-05-18T17:49:00","modified_gmt":"2015-05-18T17:49:00","slug":"gdl-kundigt-streik-an-und-lockt-mit-schlichtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1740340","title":{"rendered":"GDL k\u00fcndigt Streik an und lockt mit Schlichtung"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<ul><\/p>\n<li><strong>Knackpunkt bleiben Lokrangierf\u00fchrer<\/strong><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>DB will trotz Tarifeinheit mit GDL verhandeln<\/strong><\/li>\n<p><\/ul>\n<p>Die Lokf\u00fchrergewerkschaft GDL hat einen neuen Streik mit offenem Ende ank\u00fcndigt, sich aber zugleich zu Verhandlungen \u201eunter Zuhilfenahme Dritter\u201c bereit erkl\u00e4rt. <!--more--><\/p>\n<p><a href=\"\/fm\/5571\/150518-Weselsky-kl.jpg\"><\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-914\" alt=\"GDL-Chef Claus Weselsky am Montag in Berlin (Foto: roe)\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"http:\/\/verkehrsbrief.knowe.de\/fm\/5571\/150518-Weselsky-kl-300x200.jpg\"><figcaption>GDL-Chef Claus Weselsky am Montag in Berlin (Foto: roe)<\/p>\n<p>Wie GDL-Chef Claus Weselsky am Montagnachmittag in Berlin sagte, beginnt der Streik im G\u00fcterverkehr am Dienstag um 15 Uhr und im Personenverkehr am Mittwoch um 2 Uhr morgens. Das Ende werde mit 48 Stunden Vorlauf bekanntgegeben. Sollte es gelingen, ein Schlichtungsverfahren unter Heranziehungen des Tarifvertragsentwurfs der G<\/figcaption><\/figure>\n<p><\/a>DL in Gang bringen, sei auch ein schnelleres Ende denkbar. Einen m\u00f6glichen Schlichter wollte Weselsky nicht benennen, um ihn nicht durch eine \u00f6ffentliche Diskussion zu besch\u00e4digen.<\/p>\n<h5>Knackpunkt bleiben Lokrangierf\u00fchrer<\/h5>\n<p>Weselsky warf der DB vor, sie habe in ihrem Tarifvertragsentwurf vom Wochenende doch wieder durch die Hintert\u00fcr an der Ungleichbehandlung der Lokrangierf\u00fchrer im Streckendienst mit den \u00fcbrigen Lokf\u00fchrern festhalten wollen. \u201eDie DB will uns in tarifeinheitliche Regelungen zwingen.\u201c Er wies den Vorwurf zur\u00fcck, die GDL habe die Verhandlungen am Wochenende abgebrochen. Vielmehr habe die DB erkl\u00e4rt, sie wolle nur noch mit Schlichter weiterverhandeln. Aus seiner Sicht w\u00fcrden die Verhandlungen so gef\u00fchrt, dass sie nicht zum Ergebnis f\u00fchren. Als Grund vermutet er, dass die DB das Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetzes abwarten will. In einer Telefonpressekonferenz hatte zuvor DB-Personalvorstand Ulrich Weber ausf\u00fchrlich dargelegt, dass die DB aus ihrer Sicht den Forderungen der GDL betreffend die Lokrangierf\u00fchrer sehr weit entgegengekommen sei.<\/p>\n<h5>DB will trotz Tarifeinheit mit GDL verhandeln<\/h5>\n<p>Anders als von Weselsky unterstellt erwartet Weber vom Tarifeinheitsgesetz keine Erleichterung k\u00fcnftiger Tarifverhandlungen. \u201eAuch das Gesetz wird nicht verhindern, dass wir mit der GDL verhandeln m\u00fcssen\u201c, sagte Weber am Montagmittag in einer Telefonpressekonferenz aus Anlass der Verhandlungsabbruchs mit der Lokf\u00fchrergewerkschaft. Die GDL vertrete einen relevanten Teil der Belegschaft. \u201eDie GDL ist ein wichtiger Partner f\u00fcr uns, daran wird auch ein Gesetz nichts \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>In \u00e4hnlichem Sinne hatten sich in der Vergangenheit auch Vertreter der deutschen Airlines ge\u00e4u\u00dfert, wo mit Vereinigung Cockpit, Flugbegleitergewerkschaft UFO und Verdi sogar drei Gewerkschaften vertreten sind. Das Tarifeinheitsgesetz soll am Freitag vom Bundestag in 2. und 3. Lesung verabschiedet werden. Die Zustimmung des Bundesrates gilt als sicher. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Knackpunkt bleiben Lokrangierf\u00fchrer DB will trotz Tarifeinheit mit GDL verhandeln Die Lokf\u00fchrergewerkschaft GDL hat einen neuen Streik mit offenem Ende ank\u00fcndigt, sich aber zugleich zu Verhandlungen \u201eunter Zuhilfenahme Dritter\u201c bereit erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1740340"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1740340"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1740340\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1740340"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1740340"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1740340"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}