BMVI hält Verlängerung der A100 weiter für wirtschaftlich

Trotz der inzwischen auf 473 Mio. EUR gestiegenen Baukosten erreicht die Weiterführung der Berliner Stadtautobahn A100 vom Autobahndreieck Neukölln bis zum Treptower Park immer noch ein Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) von 3,2. Das teilt das BMVI in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen mit. Bei Aufstellung des Bedarfsplans 2004 habe sich das NKV für diesen aktuell im Bau befindlichen 16. Abschnitt und den daran anschließenden 17. Bauabschnitt bis zur Frankfurter Allee auf 3,1 belaufen. Der 17. Bauabschnitt sei für den BVWP 2015 vorab als „im Bau“ definiert und in der sogenannten Bezugsfall aufgenommen worden, wird also nicht neu bewertet. Das BMVI begründet sein Vorgehen in der Antwort damit, dass nur beide Abschnitte zusammen die gewünschte verkehrliche Wirkung erzielen und die Wirtschaftlichkeit gesichert erscheint. Nach Abschluss der Planung für den 17. Abschnitt werde die Wirtschaftlichkeit allerdings noch einmal überprüft.

Bei der NKV-Berechnung für den 16. Abschnitt aus dem Jahr 2012 steht laut BMVI jährlichen Kosten von 19,5 Mio. EUR ein jährlicher Nutzen von 62,5 Mio. EUR gegenüber. Der Nutzen besteht hauptsächlich aus einer „Verbilligung von Transportvorgängen“ (40,74 Mio. EUR) und einer besseren Erreichbarkeit von Fahrtzielen (24 Mio. EUR). Abzuziehen sind unter anderen negative Wirkungen durch zusätzlichen Verkehr (minus 8 Mio. EUR). (roe)

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