Länder sollen Konzepte für Bahnsteighöhen entwickeln

Das „Krisentreffen“ zur Vereinheitlichung der Bahnsteighöhen am vergangenen Freitag hat noch keinen Durchbruch gebracht. Ein Sprecher des baden-württembergischen Landesverkehrsministeriums erläuterte gegenüber dem Verkehrsbrief, es sei vereinbart worden, dass die Länder Konzepte entwickeln, wie ein sinnvolles Nebeneinander von unterschiedlichen Bahnsteighöhen organisiert wird. Ziel sei ein Höchstmaß an Barrierefreiheit im Fern- wie im Nahverkehr. Während Baden-Württemberg bereits ein entsprechendes Konzept entwickelt habe, müssten die anderen Länder das teilweise noch nachholen. Wenn die Konzepte vorliegen, sollen die Gespräche mit dem Bund und mit DB Station & Service weitergehen. "Wir sind sehr optimistisch, dabei zu tragfähigen Lösungen zu kommen", teilte der Sprecher mit.

Ein BMVI-Sprecher ergänzte, dass die Ergebnisse der Gespräche zwischen DB und den Ländern dem Bund vorgestellt werden sollen. Konsens habe darüber darüber geherrscht, dass das Ziel eine weitreichende Barrierefreiheit sein müsse. (roe)